Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 538: Johann Stoll

Der Soldat Johann Stoll stammte aus der Stadt Gerolstein im heutigen Bundesland Rheinland-Pfalz. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Armierungs-Soldat in der 1. Kompanie des 63. Armierungs-Bataillons. Am 01.08.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).

Man begrub Johann Stoll auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 2, Grab 74.

Das Grab von Johann Stoll und eines unbekannten deutschen Soldaten

Sonderbeitrag: Josef Lewak

Der Soldat Josef Lewak stammte aus Schreibersdorf (seit 1945 polnisch: Pisarzowice (Wilamowice)). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Füsilier in der 4. Kompanie des 38. Füsilier-Regiments. Am 18.09.1914 verstarb er im Reserve-Lazarett 10 in Saarbrücken, nachdem er zuvor während der Kämpfe in Lothringen schwer verwundet worden war.

Man begrub Josef Lewak auf dem Saarbrücker Ehrenfriedhof.

Das Grab von Josef Lewak auf dem SEhrenfriedhof von Saarbrücken

Sonderbeitrag: Georg Zipper

Der Soldat Georg Zipper stammte aus Steinheim am Albuch im heutigen Bundesland Baden-Württemberg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Reservist in der 4. Kompanie des des 123. Grenadier-Regiments. Am 12.09.1914 starb er.

Man begrub Georg Zimmer auf dem Saarbrücker Ehrenfriedhof.

In seiner Heimatgemeinde Steinheim am Albuch gedenkt man Georg Zipper noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2014/steinheim-am-albuch_lk-heidenheim_wk1_wk2_bawue.html

Das Grab von Georg Zipper auf dem Ehrenfriedhof von Saarbrücken

Sonderbeitrag: Karl Hammelehle

Der Soldat Karl wurde am 17.10.1890 in der Stadt Gerlingen im heutigen Bundesland Baden-Württemberg geboren und war von Beruf Hilfsarbeiter. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter der Reserve in der 5. Kompanie des 121. Infanterie-Regiments. Am 11.09.1914 starb er im Kaiser-Wilhelm-Hospital Brebach nach schwerer Verwundung am 30.08.1914 bei Saulmory. Karl Hammelehle wurde  23 Jahre alt.

Man begrub Karl Hammelehle auf dem Saarbrücker Ehrenfriedhof.

Das Grab von Karl Hammelehle auf dem Ehrenfriedhof Saarbrücken

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 537: Wilhelm Eger

Der Soldat Wilhelm Eger stammte aus der bayerischen Gemeinde Deiningen. Im Ersten Weltkrieg diente er als Pionier. Am 25.03.1918 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter). Er fiel bei Tiefenbach.

Man begrub Wilhelm Eger auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 1, Grab 96

In seiner Heimatgemeinde Deiningen gedenkt man Wilhelm Eger noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2018/deiningen_lk-donau-ries_wk1_wk2_bay.html

Das Grab von Anton Moser und Wilhelm Eger auf dem Soldatenfriedhof Münster

Sonderbeitrag: Philipp Held

Der Soldat Philipp Held stammte aus der Gemeinde Dorsheim im heutigen Bundesland Rheinland-Pfalz. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Musketier in der 6. Kompanie des 166. Infanterie-Regiments. Am 23.08.1914 starb er, nachdem er am 22.08.1914 während der Schlacht in Lothringen bei Einville schwer verwundet worden war.

Man begrub Philipp Held auf dem Saarbrücker Ehrenfriedhof.

Das Grab von Philipp Held auf dem Ehrenfriedhof von Saarbrücken

Sonderbeitrag: Rittmeister Rudolf Böcking

Der Soldat Rudolf Böcking wurde am 29.09.1876 in Brebach geboren, heute ein Stadtteil der saarländischen Landeshauptstadt Saarbrücken. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Rittmeister und Bataillons-Kommandeur im 1. Bataillon des 270. Reserve-Infanterie-Regiments. Eigentlich diente er im 11. Husaren-Regiment. Am 10.08.1918 fiel er in Frankreich während der Abwehrschlacht zwischen Somme und Avre bei Le Quesnoy.

Man überführte seine Gebeine in die Heimat und begrub sie auf dem Saarbrücker Ehrenfriedhof in einem Einzelgrab.

Das Grab von Rudolf Böcking auf dem Ehrenfriedhof von Saarbrücken in Brebach

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 536: Anton Moser

Der Soldat Anton Moser stammte aus der bayerischen Stadt Pocking. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter der Landwehr in der 9. Kompanie des 12. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 23.03.1918 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter). Er wurde am Reichsackerkopf getötet.

Man begrub Anton Moser auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 1 Grab 95.

Das Grab von Anton Moser und Wilhelm Eger auf dem Soldatenfriedhof Münster

Sonderbeitrag: Josef Fennhoff

Der Soldat Josef Fennhoff (VL: Fenhoff) wurde am 17.03.1878 in Overbeck geboren, einem Ortsteil der Gemeinde Schermbeck im heutigen Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Train-Soldat in der 213. Minenwerfer-Kompanie. Am 25.04.1916 verstarb er im Alter von 38 Jahren im Reserve-Lazarett Limburg, nachdem er zuvor am 21.04.1916 während der Schlacht um Verdun bei der Erstürmung der Steinbruch-Stellung südlich der Haudiomont-Ferme nahe Louvemont-Côte-du-Poivre schwer verwundet worden war.

Man begrub Josef Fennhoff auf dem Hauptfriedhof Limburg an der Lahn in Grab 18.

Das Grab von Josef Fennhoff auf dem Hauptsfriedhof von Limburg an der Lahn

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 536: Richard Leichtle

Der Soldat Richard Leichtle wurde am 17.02.1888 in der bayerischen Gemeinde Landensberg geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Wehrmann in der 9. Kompanie des 3. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 16.08.1914 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Markirch (französisch: Sainte-Marie-aux-Mines). Er wurde im Alter von 26 Jahren bei Deutsch Rumbach (französisch: Rombach-le-Franc)
getötet.

Man begrub Richard Leichtle auf dem Soldatenfriedhof Ste.-Marie-aux-Mines in Block 1, Grab 39.

Das Grab von Johann Zankl und Richard Leichtle auf dem Soldatenfriedhof Markirch (französisch: Sainte-Marie-aux-Mines)