Der Soldat Willy Overhoff stammte aus Aplerbeck, einem Stadtteil von Dortmund im heutigen Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Ersten Weltkrieg diente er als Fernsprechmeister (Verlustliste: Gefreiter) in der 15. Reserve-Fernsprech-Abteilung. Am 01.05.1916 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Markirch (französisch: Sainte-Marie-aux-Mines).38
Man begrub Willy Overhoff auf dem Soldatenfriedhof Ste.-Marie-aux-Mines in Block 1, Grab 22.
Das Grab von Willy Overhoff auf dem Soldatenfriedhof Markirch (Sainte-Marie-aux-Mines)
Der Soldat Johann Huber wurde am 10.03.1882 in der bayerischen Stadt Schillingfürst geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Kanonier. Am 12.06.1916 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nördlich der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).
Man begrub Johann Huber auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr in Grab 113.
Das Grab von Johann Huber auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr
Der Soldat Karl Wieber kämpfte im Ersten Weltkrieg als Gefreiter. Am 25.02.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Markirch (französisch: Sainte-Marie-aux-Mines).
Man begrub Karl Wieber auf dem Soldatenfriedhof Ste.-Marie-aux-Mines in Block 1, Grab 59.
Das Grab von Karl Wieber und Gustav Schönknecht auf dem Soldatenfriedhof Münster
Der Soldat Otto Thiele stammte aus Halle an der Saale. Er kämpfte im Ersten Weltkrieg als Gefreiter in der 11. Kompanie des 76. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 10.10.1918 starb er nach schwerer Verwundung in einem Lazarett in Straßburg.
Man begrub Otto Thiele auf dem Soldatenfriedhof Strasbourg-Cronenbourg in Block 2, Grab 235.
Das Grab von Otto Thiele auf dem Soldatenfriedhof Straßburg
Der Soldat Heinrich Duckmeyer (Name wahrscheinlich falsch) kämpfte im Ersten Weltkrieg als Gefreiter. Im August 1915 fiel er nahe der Stadt Markirch (französisch: Sainte-Marie-aux-Mines).
Man begrub Heinrich Duckmeyer auf dem Soldatenfriedhof Ste.-Marie-aux-Mines in Block 1, Grab 31.
Das Grab von Heinrich Duckmeyer auf dem Soldatenfriedhof Markirch (französisch: Sainte-Marie-aux-Mines)
Der Soldat Josef Kugler stammte aus der bayerischen Gemeinde Arnstorf. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 5. Kompanie des 1. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 23.07.1915 verstarb er bei Drei Ähren, nachdem er zuvor während der Vogesenkämpfe nördlich der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter) schwer verwundet worden war.
Man begrub Josef Kugler auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr in Grab 192.
Der Soldat Josef Wirth wurde am 20.05.1873 in Allersburg geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Hohenburg, und war von Beruf Schneidermeister. Er kämpfte im Ersten Weltkrieg als Gefreiter in der 4. Kompanie des bayerischen Landsturm-Infanterie-Bataillons „Ansbach“ III. B. 2. Am 08.04.1918 starb er nach schwerer Verwundung während der Kämpfe in den Vogesen nördlich der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter) im Sachsenlager bei Drei Ähren (französisch: Trois-Épis).
Man begrub Josef Wirth auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr in Grab 203.
Das Grab von Josef Wirth auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr
Der Soldat Georg Schütz stammte aus der bayerischen Gemeinde Sontheim. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 9. Kompanie des 3. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 24.07.1915 wurde er während der Kämpfe in den Vogesen am Lingekopf nördlich der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter) schwer verwundet. Ein Tag später, am 25.07.1915, starb er an seinen Wunden.
Über die Todesumstände und den Todeszeitraum von Georg Schütz berichtet die Regimentsgeschichte des 3. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments:
„Kämpfe des III. Bataillons am Lingekopf und Schratzmännele
Der französische Angriff gegen Hilsenfirst in der zweiten Junihälfte war nicht durchgedrungen. Die französische Gefechtsleitung legte ihr Schwergewicht nunmehr gegen die rechte deutsche Schutzflanke des Reichackerkopfs, gegen Barrenkopf, Lingekopf und Schratzmännele. Ihre Angriffsweise bietet ein neues Bild, sie lässt sich mit Annäherungsgräben heranarbeiten. Wir waren bass erstaunt, als wir eines Tages im Juni eine kilometerlange Baummaske feststellen konnten, die längs eines Höhenwegs von Nord nach Süd über den Haufenmannkopf lief. Sie gehörte auch, wie später klar wurde, zum Lingekopfangriff und sollte gestatten, die Gegend um den Weißen See mit ihren durch den Buchenkopf bedingten besseren rückwärtigen Verbindungen auszunützen.
Die Angriffe brachen am 20.07. los und dauerten Tage lang. Anfänglich war das Regiment nur als Beobachter beteiligt. Vom Buchenkopf, Rabenbühl waren schon seit langem die französischen Annäherungsarbeiten erkannt worden; am ersten Kampftag füllten sich seit Mittag die Sturmstellungen mit Annäherungsgräben. Dringend gingen die Meldungen weiter.
Um 4 Uhr setzten die Franzosen zum Sturm an, nach einer Stunde sah man starke Teile in ihre Gräben am Combekopf zurückfluten. Zwei Tage später wiederholte sich das Bild. Es wurden alle Übersichtsposten mit Offiziersbeobachtern besetzt, die über ihre Feststellungen Buch zu führen hatten. Das III. Bataillon wurde aber selbst in den Kampf gezogen. Am 20.07. übten zwei Kompanien während der Ruhezeit in Kaysersberg auf der Sigolsheimer Höhe, zwei Kompanien waren in Colmar auf dem Schießplatz, da erreichte um 10.15 Uhr vormittags das Bataillon der Befehl, die schießenden Abteilungen zurückzurufen, Sonderzug stehe in Colmar bereit, die Truppen verpflegen, Munition ergänzen, Meldung an Regiment, wenn marschbereit. Stab, 11. und 12. marschieren um 3 Uhr nachmittags über Ammerschweier nach Drei Ähren, sie treffen dort um 7.15 Uhr ein und treten unter Befehl der 1. bayerischen Landwehr-Brigade, General Reuter. Die anderen beiden Kompanien vereinigen sich mit dem Bataillon in Giragoutte, wohin dieses geschoben worden war.
Dem Bataillon war als Stellung der Raum zwischen Lingekopf und Schratzmännele zugewiesen, der unter schwerstem Artilleriefeuer lag. Da diese Stellungen sehr mäßig waren, so traten auch Verluste ein, die sich bei Abwehr der feindlichen Angriffe erheblich steigerten. Bei einem solchen Angriff gelang es dem Feind, sich vor der Front festzusetzen, die Alpenjäger haben in einem weiteren Angriff den Erfolg zu vertiefen versucht und in der Tat brachen zwei Alpenjägerkompanien beim Schratzmännele durch und gelangten bis zum Bärenstall. Hier war es die 9. Kompanie unter Hauptmann Lohner und die 11. unter Hauptmann Jäger, welche mit Hilfe des Gardeschützenbataillons, Teilen des bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments 2, die beiden feindlichen Kompanien in Flanken und Front packten, abschnürten und vernichteten, und im Gegenstoß die bisherigen vordersten Linien wieder gewannen. Der Erfolg war gesichert, weil Reserven und besonders schwere Artillerie genügend eintrafen. Der Feind stellte seine Angriffe erst am 28.07. ein.“
Man begrub Georg Schütz auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr in Grab 190.
Das Grab von Georg Schütz und Johann Weiss auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr
Der Soldat Xaver Köck stammte aus Mitterham, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Bad Aibling. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 3. Kompanie des 1. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 11.03.1918 verunglückte er nördlich der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter) tödlich.
Man begrub Xaver Köck auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr in Grab 142.
Das Grab von Xaver Köck auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr
Der Soldat Josef Häusl stammte aus der bayerischen Gemeinde Hainham. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 10. Kompanie des 1. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 27.03.1917 fiel er während der Kämpfe nördlich der Stadt Münster (Französisch: Munster, elsässisch: Menschter) am Barrenkopf.
Man begrub Josef Häusl auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr in Grab 138.
Das Grab von Josef Häusl auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr