Der Soldat Leonhard Müller kämpfte im Ersten Weltkrieg als Wehrmann. Am 31.08.1917 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).
Man begrub Leonhard Müller auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 2, Grab 87.
Das Sterbebild von Rudolf Hütscher und Leonhard Müller
Der Soldat Rudolf (Bernhard Ludwig) Hütscher (Verlustliste: Hüttscher) stammte Neumünster im heutigen Bundesland Schleswig-Holstein. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Kriegsfreiwilliger in der 11. Kompanie des 187. Infanterie-Regiments. Am 21.07.1915 fiel er im Alter von 19 Jahren während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter). Rudolf Hütscher wurde während der Kämpfe in der Sattelstellung am Reichsackerkopf getötet, sein Leichnam wurde aber erst am 17.08.1915 gefunden.
Man begrub Rudolf Hütscher auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 2, Grab 86.
Der Soldat Georg Wagner stammte aus der bayerischen Gemeinde Schwenningen und kämpft im Ersten Weltkrieg als Gefreiter im 12. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiment. Am 08.11.1917 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).
Man gebrub Georg Wagner auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 2, Grab 91.
Der Soldat Anton Hammer stammte aus der bayerischen Gemeinde Gilching. Er kämpfte im Ersten Weltkrieg als Landsturmmann. Am 08.11.1917 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).
Man begrub Anton Hammer auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 2, Grab 90.
Der Soldat Christian Fischer kämpfte im Ersten Weltkrieg als Wehrmann. Am 24.09.1917 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).
Man begrub Christian Fischer auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 2, Grab 89.
Das Grab von Ludwig Lingg und Christian Fischer auf dem Soldatenfriedhof Münster
Der Soldat Ludwig Lingg wurde am 22.11.1875 in Leimen im heutigen Bundesland Baden-Württemberg geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Landsturmmann. Am 08.09.1917 fiel er im Alter von 41 Jahren während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter) in der Mönchberg-Stellung.
Man begrub Ludwig Lingg auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 2, Grab 88.
Der Soldat Andreas Huber kämpfte im Ersten Weltkrieg als Wehrmann in der 1. Kompanie des 12. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 01.03.1918 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter) in der Pavillon-Stellung.
Man begrub Andreas Huber auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 2, Grab 94.
Das Grab von Andreas Huber auf dem Soldatenfriedhof Münster
Der Soldat Andreas Strobel stammte aus Westernach, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Mindelheim. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter. Am 29.01.1918 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).
Man begrub Andreas Strobel auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 2, Grab 93.
Das Grab von Xaver Papp und Andreas Strobel auf dem Soldatenfriedhof Münster
Der Soldat Xaver Papp stammte aus Weickenreuth, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Stammbach. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier der Reserve in der 1. Maschinengewehr-Kompanie des 12. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 15.11.1918 starb er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter). Er wurde bei Oberck Opfer eines Unglücksfalls.
Man begrub Xaver Papp auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 2, Grab 99.
Das Grab von Xaver Papp und Andreas Strobel auf dem Soldatenfriedhof Münster
Der Soldat Josef Greinwald stammte aus der bayerischen Stadt Füssen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Wehrmann in der 4. Kompanie des 3. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 05.09.1914 fiel er während der Kämpfe nördlich der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).
Über den Todestag und die Todesumstände von Josef Greinwald berichtet die Regimentsgeschichte des 3. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments:
Das Regiment verbrachte die Nacht im Wald von Machieles.
Um 5° morgens am 5.9. traf der Befehl ein: Das Regiment geht sofort über Urbeis zurück. Ein Bataillon besetzt die Höhe nördlich von Urbeis beim Grand Faudé, ein Bataillon die Höhe südlich von Urbeis, den Ausläufer des Eichenrains, mit zwei Bataillonen einschließlich eines Bataillons des R[eserve]‑Inf[anterie]‑Reg[iments] 12 die Höhen östlich Lannach. Die vorgeschobenen Bataillone bei Grand Faudé und Eichenrain haben so lange zu bleiben, bis die Kolonne Hübner sich nach Diedolshausen verschoben hat.
Die Freigabe des Eichenrains, die noch dazu aus Mißverständnis zu früh geschah, hat sich bitter gerächt.
Um 2 Uhr kam der Befehl, daß zur Unterstützung des Angriffes auf Diedolshausen je eine Kompagnie nach dem Machieles‑Wald und nach dem Schwarzberg vorzuschieben sei. Durch lebhafte Streifen beider Kompagnien sollte der Eindruck eines geplanten Angriffs hervorgerufen werden. Der vorzeitige Wegzug vom Eichenrain hatte dem Gegner die Bahn frei gemacht, er schob sich unbemerkt vor und als die beiden Kompagnien ihren Zielen zustrebten, wurden sie mit kräftigem Feuer überfallen, besonders die 4. Komp., die nach Machieles bestimmt war, litt stark. Gefallen: Hptm. Keller, 7 Mann; verwundet und vermißt 28 Mann.
Das Regiment blieb mit zwei Bataillonen für die Nacht in Urbeis, um ein Nachrücken des Gegners aufzuhalten.
Damit war das Regiment in seinem Abschnitt gelandet, den es für die nächsten vier Jahre zu halten hatte.
Man begrub Josef Greinwald auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in Block 1, Grab 25.