Sonderbeitrag: Karl Puls

Der Soldat Karl Puls wurde am 29.07.1888 in dem Hamburger Stadtteil Altona geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Musketier in der 8. Kompanie des 74. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 14.08.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nördlich der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).

Man begrub Karl Puls auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in Block 2, Grab 531.

Das Grab von Karl Puls auf dem Soldatenfriedhof Hohrod

Sonderbeitrag: Julius Westfeld

Der jüdische Soldat Julius Westfeld wurde am 09.12.1897 in Halberstadt (Reichsbund jüdischer Frontsoldaten: Blankenburg) geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Kriegsfreiwilliger in der 6. Kompanie des 78. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 31.08.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nördlich der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter) im Alter von 17 Jahren am Schratzmännele.

Man begrub Julius Westfeld auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in Block 4, Grab 126.

Das Grab von Julius Westfeld auf dem Soldatenfriedhof Hohrod

Sonderbeitrag: Isidor Epstein

Der jüdische Soldat Isidor Epstein wurde am 08.09.1882 in der Ortschaft Merzweiler (französisch: Mertzwiller) geboren, war ledig und von Beruf Händler. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Ersatz-Reservist in der 12. Kompanie des 3. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 23.08.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nördlich der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter) am Rabenbühl. Er wurde 22 Jahre alt.

Man begrub Isidor Epstein auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in Block 3, Grab 279.

Das Grab von Isidor Epstein auf dem Soldatenfriedhof Hohrod

Sonderbeitrag: Anton Holzhauser

Der Soldat Anton Holzhauser stammte aus Asenkerschbaum, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Geratskirchen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Landwehrmann in der 10. Kompanie des 1. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 17.04.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nördlich der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter) am Eichenrain.

Über den Todestag von Anton Holzhauser berichtet die Regimentsgeschichte des 1. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiment:

„Die Kompanien setzten alsbald mit reger Patrouillentätigkeit ins Vorgelände ein. Der darüber verärgerte Feind sandte am 17. April einige wohlgezielte Artillerieschüsse herüber, die bei der 12. Kompanie zwei Tote und zwei Verwundete, bei der 10. Kompanie in der Nordhütte 18 Tote, 15 Schwer- und vier Leichtverwundete zur Folge hatten.“

Man begrub Anton Holzhauser auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in Block 1, Grab 6.

In Siegsdorf gedenkt man Anton Holzhauser noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2021/siegsdorf_lk-traunstein_wk1_wk2_by.html

Das Grab von Anton Holzhauser auf dem Soldatenfriedhof Hohrod

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 422: Alois Lenz

Der Soldat Alois Lenz stammte aus Kreuzberg, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Freyung. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier in der 7. Kompanie des 1. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 14.07.1918 fiel er während der Kämpfe nördlich der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter) am Barrenkopf.

Man begrub Alois Lenz auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr in Grab 265.

In seiner Heimatstadt Freyung gedenkt man Alois Lenz noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2008/freyung-kreuzberg_wk1u2_bay.htm

Das Grab von Alois Lenz auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr

Sonderbeitrag: Hermann Aschauer

Der Soldat Hermann Aschauer stammte aus Ramsau bei Berchtesgaden
und lebte dort im Kunterweg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Landwehrmann in der 10. Kompanie des 1. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 17.04.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nördlich der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter) am Eichenrain.

Über den Todestag von Hermann Aschauer berichtet die Regimentsgeschichte des 1. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiment:

„Die Kompanien setzten alsbald mit reger Patrouillentätigkeit ins Vorgelände ein. Der darüber verärgerte Feind sandte am 17. April einige wohlgezielte Artillerieschüsse herüber, die bei der 12. Kompanie zwei Tote und zwei Verwundete, bei der 10. Kompanie in der Nordhütte 18 Tote, 15 Schwer- und vier Leichtverwundete zur Folge hatten.“

Man begrub Hermann Aschauer auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in Block 1, Grab 3.

In seinem Heimatort Ramsau gedenkt man Hermann Aschauer auf zwei Denkmälern: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/ramsau_berchtesgaden_wk1u2_bay.htm und http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/ramsau_b_berchtesgaden_kapelle_wk1_bay.htm

Das Grab von Hermann Aschauer auf dem Soldatenfriedhof Hohrod

Sonderbeitrag: Lorenz Huber

Der Soldat Lorenz Huber stammte aus Heufeld, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Bruckmühl. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Landwehrmann in der 10. Kompanie des 1. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 17.04.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nördlich der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter) am Eichenrain.

Über den Todestag von Lorenz Huber berichtet die Regimentsgeschichte des 1. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiment:

„Die Kompanien setzten alsbald mit reger Patrouillentätigkeit ins Vorgelände ein. Der darüber verärgerte Feind sandte am 17. April einige wohlgezielte Artillerieschüsse herüber, die bei der 12. Kompanie zwei Tote und zwei Verwundete, bei der 10. Kompanie in der Nordhütte 18 Tote, 15 Schwer- und vier Leichtverwundete zur Folge hatten.“

Man begrub Lorenz Huber auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in Block 1, Grab 5.

In seiner Heimatgemeinde Bruckmühl gedenkt man Lorenz Huber noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/bruckmuehl_wk1_bay.htm

Das Grab von Lorenz Huber auf dem Soldatenfriedhof Hohrod

Sonderbeitrag: Lorenz Flieger

Der Soldat Lorenz Flieger stammte aus Kaldorf, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Titting. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Landwehrmann in der 10. Kompanie des 1. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 17.04.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nördlich der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter) am Eichenrain.

Über den Todestag von Lorenz Flieger berichtet die Regimentsgeschichte des 1. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiment:

„Die Kompanien setzten alsbald mit reger Patrouillentätigkeit ins Vorgelände ein. Der darüber verärgerte Feind sandte am 17. April einige wohlgezielte Artillerieschüsse herüber, die bei der 12. Kompanie zwei Tote und zwei Verwundete, bei der 10. Kompanie in der Nordhütte 18 Tote, 15 Schwer- und vier Leichtverwundete zur Folge hatten.“

In seinem Heimatort Kaldorf gedenkt man Josef Flieger noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/titting-kaldorf_wk1u2_bay.htm

Das Grab von Josef Flieger auf dem Soldatenfriedhof Hohrod

Sonderbeitrag: Josef Angerer

Der Soldat Josef Angerer stammte aus Salzberg, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Berchtesgaden. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Landwehrmann in der 10 Kompanie des 1. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 17.04.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter) am Eichenrein.

Über den Todestag von Josef Angerer berichtet die Regimentsgeschichte des 1. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiment:

„Die Kompanien setzten alsbald mit reger Patrouillentätigkeit ins Vorgelände ein. Der darüber verärgerte Feind sandte am 17. April einige wohlgezielte Artillerieschüsse herüber, die bei der 12. Kompanie zwei Tote und zwei Verwundete, bei der 10. Kompanie in der Nordhütte 18 Tote, 15 Schwer- und vier Leichtverwundete zur Folge hatten.“

Man begrub Josef Angerer auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in Block 1, Grab 2.

In seiner Heimatgemeinde Berchtesgaden gedenkt man Josef Angerer noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/berchtesgaden_frdh_franziskanerk_1866_1870-71_bay.htm

Das Grab von Josef Angerer auf dem Soldatenfriedhof Hohrod

Sonderbeitrag: Johann Zierer

Der Soldat Johann Zierer stammte aus der bayerischen Ortschaft  Moos. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Ersatz-Reservist in der 10. Kompanie des 1. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 17.04.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter). Er wurde während der Kämpfe am Eichenrain getötet.

Über den Todestag von Johann Zierer berichtet die Regimentsgeschichte des 1. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiment:

„Die Kompanien setzten alsbald mit reger Patrouillentätigkeit ins Vorgelände ein. Der darüber verärgerte Feind sandte am 17. April einige wohlgezielte Artillerieschüsse herüber, die bei der 12. Kompanie zwei Tote und zwei Verwundete, bei der 10. Kompanie in der Nordhütte 18 Tote, 15 Schwer- und vier Leichtverwundete zur Folge hatten.“

Man gebrub Johann Zierer auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in Block 1, Grab 1.

Das Grab von Johann Zierer auf dem Soldatenfriedhof Hohrod