Der Soldat Joseph Wutz wurde am 18.03.1884 in Kritzenast geboren, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Waldmünchen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Reservist in der 2. Kompanie des 11. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 25.08.1914 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen bei Remenoville. Joseph Wutz wurde 30 Jahre alt.
Der Weg vom Sterbeort zum Grab von Joseph Wutz:
Man begrub Joseph Wutz auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in Block 3, Grab 73.
Der Soldat August Nusser wurde am 03.03.1993 in der bayerischen Stadt Würzburg geboren. Er kämpfte im Ersten Weltkrieg als Leutnant (befördert hierzu am 01.08.1914) in der 10. Kompanie des 9. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 05.09.1914 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen südlich Lunéville bei Le Fréhaut. August Nusser wurde 21 Jahre alt.
Über den Todestag und die Todesumstände von August Nusser berichtet die Regimentsgeschichte des 9. bayerischen Infanterie-Regiments:
„Am 04.09. abends erweckten Fliegermeldungen die Vermutung, zwischen der Mortagne und der Mosel stünden nur mehr schwache feindliche Kräfte. Das Generalkommando II. bayerisches Armee-Korps befahl daher beiden Divisionen, am 5. die Waldungen ostwärts der Mortagne vom Feind zu säubern.
Am Morgen des 5.09. hielt die der 4. bayerische Infanterie-Division unterstellte Garde-Ersatzbrigade die flache Geländewelle südostwärts von Hériménil, die 7. Infanterie-Brigade mit dem 9. Infanterie-Regiment den Wald von Le Fréhaut, mit dem 5. Infanterie-Regiment das freie Gelände bis zum Bois de la Haye; südlich schloss über Fraimbois die 3. Infanterie-Division an. Die Artillerie stand ostwärts der Meurthe.
4.30 Uhr vormittags trat die Infanterie an, stieß aber alsbald auf heftigen Widerstand. Sie drang zwar in die Waldungen ein, wurde aber im dichten Unterholz und vor Verhauen in verlustreiche Kämpfe verwickelt und musste wieder in ihre Stellungen zurückgenommen werden.
Das 9. Infanterie-Regiment hatte zwar feindliche Schützengräben am Nordostrand des Bois de Manfuy und im nordostwärtigen Teil des Bois de Bareth genommen, dann aber brach der Angriff zusammen. Das Regiment ging in seine Stellung zurück, nicht ohne seine Maschinengewehre mitzunehmen, deren tote Bemannung sie noch umklammert hielt. Wiederum besonders verdient machte sich hierbei Oberleutnant Kaufmann und Offizier-Stellvertreter Lömpel. Die Oberärzte Dr. Benz und Dr. Dietz leiteten unter schwierigsten Verhältnissen und mit größter Aufopferung und Tapferkeit die Bergung und Versorgung der Verwundeten.“
Man begrub August Nusser auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in Block 3, Grab 76.
Das Grab von Wertz und August Nusser auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller
Der Soldat Michael Obermeier wurde am 28.12.1887 in der Gemeinde Sinzheim im heutigen Bundesland Baden-Württemberg geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 10. Kompanie des 111. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 16.09.1914 starb er nach schwerer Verwundung im Festungslazarett Straßburg XXII Lyceum.
Man begrub Johann Drapp auf dem Soldatenfriedhof Strasbourg-Cronenbourg in Block 1, Grab 213.
Das Grab von Karl Preisendanz und Johann Drapp auf dem Soldatenfriedhof Straßburg
Der Soldat Karl Preisendanz wurde am 05.12.1883 in der Gemeinde Weil am Schönbuch im heutigen Bundesland Baden-Württemberg geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter der Reserve in der 5. Kompanie des 120. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 14.09.1914 starb er nach schwerer Verwundung bei Mortresses im Alter von 30 Jahren.
Man begrub Karl Preisedanz auf dem Soldatenfriedhof Strasbourg-Cronenbourg in Block 1, Grab 212.
Der Soldat Josef Schefbeck stammte aus der bayerischen Stadt Straubing. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 1. Kompanie des 13. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 04.09.1914 fiel er bei Mouton noir während der Kämpfe in den Vogesen.
Man begrub Josef Schefback auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in Block 4, Grab 1.
Der Soldat Georg Geyer kämpfte im Ersten Weltkrieg als Infanterist. Am 25.08.1914 fiel er während der Kämpfe in Frankreich Rozelieures nahe Gilbertsweiler (französisch: Gerbéviller).
Man begrub Georg Geyer auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in Block 2, Grab 68.
Das Grab von Kaspar Prätorius und Georg Geyer auf de Soldatenfriedhof Gerbéviller
Der Soldat Kaspar Prätorius stammte aus Oggersheim, einem Stadtteil von Ludwigshafen am Rein im heutigen Bundesland Rehinland-Pfalz. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 10. Kompanie des 17. bayerischen Infanterie-Regiments.Am 25.08.1914 fiel er bei Rozelieures (Verlustliste: Haudonviller).
Über den Todestag und die Todesumstände von Kaspar Prätorius berichtet die Regimentsgeschichte des 17. bayerischen Infanterie-Regiments:
„25.08. Die erreichte Stellung sollte gehalten werden. 5.30 Uhr stand das Regiment gefechtsbereit und zwar I. Bataillon rechts, II. Bataillon links der Straße Remenoville-Vennezey in vorderer Linie, III. Bataillon in zweiter Linie hinter dem rechten Flügel.
Etwa 7 Uhr vormittags griff der Feind mit starken Kräften aus südlicher Richtung an. Gleichzeitig setzte starkes feindliches Artilleriefeuer auf die vordere Linie und den Südrand von Remenoville ein. Trotz der erheblichen Verluste und des Munitionsmangels, der in vorderster Linie eintrat, wurden die Stellungen behauptet. Zur Entlastung des schwer bedrängten I. Bataillons war inzwischen das III. Bataillon am rechten Flügel des Regiments eingesetzt worden. Um denm verlustreichen feindlichen Artilleriefeuer auszuweichen, ging die vordere Linie zum Gegenangriff über, III. Bataillon drang in Rozelieures ein. II. Bataillon und Teile des I. Bataillons entrissen dem Feind nach heftigem Kampf Vennzey und besetzten es. Das Vorgehen wurde von der Maschinengewehr-Kompanie tatkräftig unterstützt, die mit zwei Zügen am linken und mit einem Zug am rechten Flügel des II. Bataillons eingesetzt wurde.
Infolge des immer mehr sich fühlbar machenden feindlichen Druckes am rechten Flügel und abermals eingetretenen Munitionsmangels gab die Division 4 Uhr nachmittags den Befehl zum Rückzug auf Gerbéviller. Die Loslösung vom Feinde gelang ohne besondere Schwierigkeiten, da er nicht nachdrängte, aber das feindliche Artilleriefeuer verursachte teilweise noch große Verluste. Vor Gerbéviller wurden die Verbände geordnet, nachts bezog das Regiment Biwak am Ostrand von Gerbéviller.“
Man begrub Kaspar Prätorius auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in Block 2, Grab 67.
Das Grab von Kaspar Prätorius auf de Soldatenfriedhof Gerbéviller
Der Soldat Anton Wibner stammte aus Meihern, einem Ortsteil der bayerishen Stadt Riedenburg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Landwehrmann in der 5. Kompanie des 1. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 04.09.1914 verstarb er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter). Er wurde schwer verwundet und starb im Lazarett Münster.
Über den Todestag und die Todesumstände von Anton Wibner berichtet die Regimentsgeschichte des 1. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments:
„04. September. Bei Tagesanbruch wurden diese Sicherungen verstärkt: auf der Kuppe nordwestlich Barrenkopf die 8. Kompanie, auf dem Wettstein zwei Drittel 7. Kompanie, Hörnleskopf ein Drittel 7. Kompanie, 5. und 6. Kompanie im Walde am Nordhang Hörnleskopf. Um 7.30 Uhr griff der Feind mit etwa zwei Kompanien die Stellung der 7. Kompanie an. Infolgedessen wurden 5. Kompanie und 6. Kompanie links der 7. auf der Wettstein-Höhe eingesetzt. Gleich nach Entwicklung des Bataillons setzte starkes feindliches Artilleriefeuer ein, das verlustbringend war.
Die feindliche Infanterie kam aus Ober-Schulzbach gegen Oberhütten, stellte aber in unserem Feuer den Vormarsch sofort ein, und blieb in dem vorgelegenen Talgrund liegen. Als um 8.15 Uhr vormittags unsere schweren Batterien vom Kühberg aus auf den feindlichen Angriff wirkten, liefen die Franzosen, etwa drei Kompanien, auseinander und zum Teil wieder den Höhenrücken hinauf, von dem sie gekommen waren.
Höchst unangenehm war die feindliche Gebirgsartillerie, deren Stellung nicht zu ermitteln war. Ihr hatte man den Großteil der Verluste zu verdanken.
Um 10.20 Uhr vormittags rückten neue feindliche Kräfte aus der Richtung Schwarzer See auf Oberhütten, was eine Umgruppierung des Bataillons erforderlich machte. Da aber um 12 Uhr nur mehr wenig feindliche Infanterie vor der Front war, wurde das Bataillon aus dem Artilleriefeuer herausgenommen und sammelte um 1 Uhr nachmittags hinter der Weggabel bei Punkt 880 im Walde. Gegen 11 Uhr war schon III./2 zur Unterstützung in diesem Walde angekommen, eine Verbindung mit demselben war aber nicht zu erreichen. Der Rückwärtsbewegung von II./1 schloss es sich aber an.
Da infolge neuerlich einsetzenden feindlichen Artilleriefeuers eine Verbindung mit den zur Unterstützung eingetroffenen III./2. und I./2 nicht möglich war, nahm II./1 die 5. und 6. Kompanie um 3 Uhr nochmals auf den südlich abfallenden Rücken des Hörnles-Kopfes vor, mit dem Befehl, den Hörnles-Kopf zu halten. Zwei Drittel 7. und 8. Kompanie gingen in voller Ordnung, nur von Artilleriefeuer belästigt nach dem Kuhkopf zurück, wo sie um 5 Uhr eintrafen. Als dann II./2, das zur Aufnahme am Hörnles- und Barrenkopf bestimmt war, eintraf, wurden um 6 Uhr die 5. und 6. Kompanie und um 6.30 Uhr der letzte Zug der 7. Kompanie, der am Hörnles-Kopf Stellung genommen hatte, zurückgenommen.
Um 7 Uhr abends traf das Bataillon zum Biwak in Giragoutte ein.“
Man begrub Anton Wibner auf dem Soldatenfriedhof Munster in einem Massengrab.
Das Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Münster – in ihm sind 20 deutsche und französische Soldaten beigesetzt, drei davon blieben unbekannt.Der Soldatenfriedhof Münster im Ersten Weltkrieg
Der Soldat Dr. Johannes Hermann stammte aus Engersen, einem Stadtteil von Kalbe im heutigen Bundesland Sachsen-Anhalt. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Stabsarzt im Stab des Garde-Kürassier-Regiments Berlin. Am 08.10.1914 fiel er an der Marne durch eine Fliegerbombe.
Man begrub Dr. Johannes Hermann auf dem Soldatenfriedhof Connantre in Grab 309.
Das Grab des Stabsarztes Dr. Johannes Hermann auf dem Soldatenfriedhof Connantre