Der Soldat Alois Spitzemberger stammte aus Saderreut, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Büchlberg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Wehrmann in der 1. Kompanie des 29. Ersatz-Infanterie-Regimemnts. Am 15.02.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Markirch (französisch: Sainte-Marie-aux-Mines).
Man begrub Julius Kantorowiz auf dem Soldatenfriedhof Ste.-Marie-aux-Mines in Block 4, Grab 58.
Das Grab von Josef Ketterer und Alois Spitzemberger auf dem Soldatenfriedhof Markirch (französisch: Sainte-Marie-aux-Mines)
Der Soldat Julius Kantorowiz stammte aus der Reichshauptstadt Berlin und war jüdischen Glaubens. Er kämpfte im Ersten Weltkrieg als Jäger in der 1. Kompanie des 8. Jäger-Bataillons. Am 16.03.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Markirch (französisch: Sainte-Marie-aux-Mines).
Man begrub Julius Kantorowiz auf dem Soldatenfriedhof Ste.-Marie-aux-Mines in Block 4, Grab 59.
Das Grab von Julius Kantorowiz auf dem Soldatenfriedhof Markirch (französisch: Sainte-Marie-aux-Mines)
Der Soldat Paul Nickel stammte aus Hohen Neuendorf im heutigen Bundesland Brandenburg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Jäger in der Maschinengewehr-Kompanie des 14. Jäger-Bataillons. Am 22.07.1915 verstarb er bei Drei Ähren, nachdem er zuvor während der Kämpfe in den Vogesen nördlich der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter) schwer verwundet worden war.
Man begrub Paul Nickel auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr in Grab 195.
Der Soldat Alois Zingler stammte aus Doldenhausen, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Mindelheim. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Ersatz-Reservist in der 5. Kompanie des 1. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 24.07.1915 verstarb er bei Drei Ähren (französisch: Trois-Épis), nachdem er zuvor bei den Kämpfen in den Vogesen nördlich der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter) schwer verwundet worden war.
Man begrub Alois Zingler auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr in Grab
Das Grab von Alois Zingler und Paul Nickel auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr
Der Soldat Johann Brandl stammte aus Herrnberg, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Sankt Wolfgang. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Ersatz-Reservist in der 6. Kompanie des 1. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 23.07.1915 verstarb er bei Drei Ähren, nachdem er zuvor während der Kämpfe in den Vogesen nördlich der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter) schwer verwundet worden war.
Man begrub Johann Brandl auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr in Grab 193.
Der Soldat Josef Kugler stammte aus der bayerischen Gemeinde Arnstorf. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 5. Kompanie des 1. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 23.07.1915 verstarb er bei Drei Ähren, nachdem er zuvor während der Vogesenkämpfe nördlich der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter) schwer verwundet worden war.
Man begrub Josef Kugler auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr in Grab 192.
Der Soldat Josef Wirth wurde am 20.05.1873 in Allersburg geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Hohenburg, und war von Beruf Schneidermeister. Er kämpfte im Ersten Weltkrieg als Gefreiter in der 4. Kompanie des bayerischen Landsturm-Infanterie-Bataillons „Ansbach“ III. B. 2. Am 08.04.1918 starb er nach schwerer Verwundung während der Kämpfe in den Vogesen nördlich der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter) im Sachsenlager bei Drei Ähren (französisch: Trois-Épis).
Man begrub Josef Wirth auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr in Grab 203.
Das Grab von Josef Wirth auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr
Der Soldat Xaver (Franz) Färber stammte aus der bayerischen Ortschaft Steinach, Niederb. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Sergant. Am 17.03.1918 fiel er während der Vogesenkämpfe nördlich der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).
Man begrub Xaver Franz Färber auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr in Grab 202.
Das Grab von Xaver (Franz) Färber auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr
Der Soldat Johann Weiss wurde am 07.08.1879 in dem bayerischen Ort Pferenberg geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Grünenbach. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Wehrmann in der 11. Kompanie des 3. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 23.07.1915 starb er während der Kämpfe in den Vogesen nördlich der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter), nachdem er zuvor im Kampf am Lingekopf schwer verwundet worden war. Er starb im Lazarett Drei Ähren (französisch: Trois-Épis).
Man begrub Johann Weiss auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr in Grab 191.
Das Grab von Georg Schütz und Johann Weiss auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr
Der Soldat Georg Schütz stammte aus der bayerischen Gemeinde Sontheim. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 9. Kompanie des 3. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 24.07.1915 wurde er während der Kämpfe in den Vogesen am Lingekopf nördlich der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter) schwer verwundet. Ein Tag später, am 25.07.1915, starb er an seinen Wunden.
Über die Todesumstände und den Todeszeitraum von Georg Schütz berichtet die Regimentsgeschichte des 3. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments:
„Kämpfe des III. Bataillons am Lingekopf und Schratzmännele
Der französische Angriff gegen Hilsenfirst in der zweiten Junihälfte war nicht durchgedrungen. Die französische Gefechtsleitung legte ihr Schwergewicht nunmehr gegen die rechte deutsche Schutzflanke des Reichackerkopfs, gegen Barrenkopf, Lingekopf und Schratzmännele. Ihre Angriffsweise bietet ein neues Bild, sie lässt sich mit Annäherungsgräben heranarbeiten. Wir waren bass erstaunt, als wir eines Tages im Juni eine kilometerlange Baummaske feststellen konnten, die längs eines Höhenwegs von Nord nach Süd über den Haufenmannkopf lief. Sie gehörte auch, wie später klar wurde, zum Lingekopfangriff und sollte gestatten, die Gegend um den Weißen See mit ihren durch den Buchenkopf bedingten besseren rückwärtigen Verbindungen auszunützen.
Die Angriffe brachen am 20.07. los und dauerten Tage lang. Anfänglich war das Regiment nur als Beobachter beteiligt. Vom Buchenkopf, Rabenbühl waren schon seit langem die französischen Annäherungsarbeiten erkannt worden; am ersten Kampftag füllten sich seit Mittag die Sturmstellungen mit Annäherungsgräben. Dringend gingen die Meldungen weiter.
Um 4 Uhr setzten die Franzosen zum Sturm an, nach einer Stunde sah man starke Teile in ihre Gräben am Combekopf zurückfluten. Zwei Tage später wiederholte sich das Bild. Es wurden alle Übersichtsposten mit Offiziersbeobachtern besetzt, die über ihre Feststellungen Buch zu führen hatten. Das III. Bataillon wurde aber selbst in den Kampf gezogen. Am 20.07. übten zwei Kompanien während der Ruhezeit in Kaysersberg auf der Sigolsheimer Höhe, zwei Kompanien waren in Colmar auf dem Schießplatz, da erreichte um 10.15 Uhr vormittags das Bataillon der Befehl, die schießenden Abteilungen zurückzurufen, Sonderzug stehe in Colmar bereit, die Truppen verpflegen, Munition ergänzen, Meldung an Regiment, wenn marschbereit. Stab, 11. und 12. marschieren um 3 Uhr nachmittags über Ammerschweier nach Drei Ähren, sie treffen dort um 7.15 Uhr ein und treten unter Befehl der 1. bayerischen Landwehr-Brigade, General Reuter. Die anderen beiden Kompanien vereinigen sich mit dem Bataillon in Giragoutte, wohin dieses geschoben worden war.
Dem Bataillon war als Stellung der Raum zwischen Lingekopf und Schratzmännele zugewiesen, der unter schwerstem Artilleriefeuer lag. Da diese Stellungen sehr mäßig waren, so traten auch Verluste ein, die sich bei Abwehr der feindlichen Angriffe erheblich steigerten. Bei einem solchen Angriff gelang es dem Feind, sich vor der Front festzusetzen, die Alpenjäger haben in einem weiteren Angriff den Erfolg zu vertiefen versucht und in der Tat brachen zwei Alpenjägerkompanien beim Schratzmännele durch und gelangten bis zum Bärenstall. Hier war es die 9. Kompanie unter Hauptmann Lohner und die 11. unter Hauptmann Jäger, welche mit Hilfe des Gardeschützenbataillons, Teilen des bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments 2, die beiden feindlichen Kompanien in Flanken und Front packten, abschnürten und vernichteten, und im Gegenstoß die bisherigen vordersten Linien wieder gewannen. Der Erfolg war gesichert, weil Reserven und besonders schwere Artillerie genügend eintrafen. Der Feind stellte seine Angriffe erst am 28.07. ein.“
Man begrub Georg Schütz auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr in Grab 190.
Das Grab von Georg Schütz und Johann Weiss auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr