Sonderbeitrag: Das Grab des Generals der Infanterie Christoph von Schmidt

Der General der Infanterie Christoph von Schmidt wurde am 26.07.1809 in Königsberg in Ostpreußen geboren. Am 11.11. 1876 starb er im Alter von 67 Jahren in der Garnison von Metz und wurde dort in Grab 116 begraben. Er hatte sich bei einer mehrstündigen Truppenbesichtigung in einem Unwetter eine schwere Erkältung und ein Unterleibsleiden zugezogen, an dem er nach mehrwöchigen Krankenlager starb.

Das Grab des Generals der Infanterie Christoph von Schmidt

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 278: Johann Huber

Der Soldat Johann Huber stammte aus der bayerischen Stadt Schillingsfürst. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Kanonier I. leichten Munitions-Kolonne des 6. bayerischen Landwehr-Feldartillerie-Regiments. Am 12.06.1916 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nördlich der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).

Man begrub Johann Huber auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr in Grab 113.

Das Grab von Johann Huber auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 277: Karl Gildemeister

Der Soldat Karl Gildemeister (Verlustliste: Carl, Albert) stammte aus der Stadt Ibbenbüren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier in einem Flugabwehr-Kanonen-Zug auf Kraftwagen. Am 21 12.06.1916 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nördlich der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).

Man begrub Karl Gildemeister auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr in Grab 112.

Das Grab von Karl Gildemeister auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 276: Alois Lochbrunner

Der Soldat Alois Lochbrunner stammte aus Derndorf, ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Kirchheim in Schwaben. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Landsturmmann in der 3. Kompanie des 2. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 17.07.1916 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nördlich der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).

Man begrub Alois Lochbrunner auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr in Grab 168.

In seiner Heimatgemeinde Kirchheim in Schwaben gedenkt man Alois Lochbrunner noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2008/kirchheim_schwaben_wk1u2_bay.htm

Das Grab von Alois Lochbrunner auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr

Sonderbeitrag: Josef Lehner

Der Soldat Josef Lehner stammte aus Pilchau, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Tännesberg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 9. Kompanie des 14. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 18.08.1914 fiel er während der Kämpfe bei Weiler (französisch: Villé, elsässisch: Willer) in den Vogesen.

Man begrub Josef Lehner auf dem Soldatenfriedhof Thanvillé in Block 1, Grab 3.

Das Grab von Josef Lehner auf dem Soldatenfriedhof Thanvillé

Sonderbeitrag: Fritz Machwart

Der Soldat Fritz (Verlustliste: Friedrich) Machwart stammte aus der bayerischen Stadt Kempten. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Leutnant der Reserve in der 2. Kompanie des 11. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments, wohin er vom 11. bayerischen Infanterie-Regiment abgestellt war. Am 18.08.1914 fiel er in den Vogesen bei Weiler (französisch: Villé, elsässisch: Willer).

Man begrub Fritz Machwart auf dem Soldatenfriedhof Thanvillé in Block 1, Grab 2.

Das Grab von Fritz Machwart auf dem Soldatenfriedhof Thanvillé

Sonderbeitrag: Andreas Depser

Der Soldat Andreas Depser stammte aus Neukenroth, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Stockheim. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 10. Kompanie des 7. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 15.11.1918 fiel er.

Man begrub Andreas Depser auf dem Soldatenfriedhof Thanvillé in Block 1, Grab 1.

In seiner Heimatgemeinde Neuenmarkt gedenkt man Andreas Depser noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2014/neuenmarkt_lk-kulmbach_wk1_wk2_bay.html

Das Grab von Andreas Depser auf dem Soldatenfriedhof Thannweiler

Sonderbeitrag: Willy Eisak

Der jüdische Soldat Willy (Verlustliste: Willi) Eisak stammte aus Koschmin (seit 1945 polnisch: Koźmin Wielkopolski). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Ersatz-Reservist in der 3. Kompanie des 81. Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 06.03.1915 verstarb er nach schwerer Verwundung während der Kämpfe in den Vogesen im Ortslazarett Thannweiler. Er wurde bei Lusse schwer verwundet.

Man begrub Willy Eisak auf dem Soldatenfriedhof Thanvillé in Block 2, Grab 66.

Das Grab von Willy Eisak auf dem Soldatenfriedhof Thanvillé

Sonderbeitrag: Baruch Katz

Der jüdische Soldat Baruch Katz wurde am 22.06.1895 in Guxhagen im heutigen Bundesland Hessen geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Musketier in der 2. Kompanie des 15. Sturm-Bataillons. Am 09.03.1918 fiel er im Alter von 22 Jahren in den Vogesen.

Man begrub Baruch Katz auf dem Soldatenfriedhof Thanvillé in Block 2, Grab 40.

Das Grab des jüdischen Soldaten Baruch Katz auf dem Soldatenfriedhof Thanvillé

Sonderbeitrag: Heinrich Kahn

Der jüdische Soldat Heinrich Kahn wurde am 24.03.1889 in Schierstein am Rhein  geboren, einem Ortsteil der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden, und lebte in Ulm im heutigen Bundesland Baden-Württemberg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Wehrmann in der 3. Kompanie des 80. Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 18.07.1918 starb er während der Kämpfe in den Vogesen im 95. Feldlazarett in Leberau (französisch: Lièpvre) an einer Krankheit.

Man begrub Heinrich Kahn auf dem Soldatenfriedhof Thanvillé in Block 2, Grab 13.

In Ulm gedenkt man Heinrich Kahn noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2018/ulm-israelitischer-friedhof_bw.html

Das Grab von Heinrich Kahn auf dem Soldatenfriedhof Thanvillé