Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 203: Friedrich Schneider

Der Soldat Friedrich Schneider stammte aus der bayerischen Stadt Bamberg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 2. Batterie des 1. bayerischen Landsturm-Artillerie-Abteilung. Am 18.08.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nördlich der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter). Er wurde am sogenannten Bärenstall (heute der deutsche Soldatenfriedhof Hohrod) getötet.

Man begrub Friedrich Schneider auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr in Grab 62.

Auf dem Bamberger Hauptfriedhof gedenkt man Friedrich Schneider noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2009/bamberg_hauptfrdh_wk1_p-s_bay.htm, ebenso in der Martinskirche in Bamberg http://www.denkmalprojekt.org/2010/bamberg_st_martin_wk1u2_bay.htm

Das Grab von Friedrich Schneider auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 192: Wilhelm Mundt

Der Soldat Wilhelm Mundt stammte aus Wenden, einem Ortsteil der Gemeinde Stöckse in Niedersachsen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 6. Kompanie des 74. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 12.08.1915 fiel er während der Vogesenkämpfe nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).

Über den Todestag und die Todesumstände von Wilhelm Mundt berichtet die Regimentsgeschichte des 74. Reserve-Infanterie-Regiments:

„Auch in den Nächten vom 11., 12., 13. und 14. unternimmt er (die Franzosen) es, uns die Gräben auf dem Lingekopf zu entreißen. Seine Angriffe scheitern an unserer Wachsamkeit, brechen im Maschinengewehr- und Handgranatenfeuer zusammen und verlieren immer mehr an Wucht. Dann setzen sie einige Tage ganz aus.

Dafür bewirft uns jetzt der Franzmann immer häufiger bald mit Minen, bald mit Granaten und Schrapnells. Da und dort zerstört er uns die Gräben, damit uns die Arbeit nicht ausgeht. Von unserer Seite bleibt man ihm die Antwort nicht schuldig. Als nach einigen Tagen in den französischen Gräben starke Bewegung wahrgenommen wird, funkt unsere Artillerie überraschend dazwischen und verursacht sicher ernste Verluste.“

Man begrub Wilhelm Mundt auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr Grab 69.

Wilhelm Mundt

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 172: Alfred Dietz

Der Soldat Alfred Dietz stammte aus Forsthaus Eichwald bei der französischen Ortschaft Molsheim. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 4. Kompanie des 8. Reserve-Jäger-Bataillons. Am 31.08.1915 fiel er nördlich der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).

Man begrub Alfred Dietz auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr in Grab 270.

Das Grab von Alfred Dietz auf dem Soldatenfriedhof Alfred Dietz

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 171: Michael Georg Engelhardt

Der Soldat Michael Georg Engelhardt wurde am 16.10.1873 in der bayerischen Stadt Schwabach geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 3. Kompanie des Landsturm-Infanterie-Bataillon Ansbach (III B, 2). Am 30.08.1918 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nördlich der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter). Er wurde im Alter von 44 Jahren bei bei Eichenrain getötet.

Man begrub Michael Georg Engelhardt auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr in Grab 266.

Das Grab von Michael Georg Engelhardt auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 162: Ernst Hellmich

Der Soldat Ernst Hellmich wurde am 19.05.1888 in Gutwohne geboren (seit 1945 polnisch: Dobrzeń). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 2. Kompanie des 92. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 01.08.1915 fiel er während der Vogesenkämpfe im Alter von 27 Jahren. Er wurde am Schratzmännele nördlich der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter) getötet.

Man begrub Ernst Hellmich auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr in Grab 86.

Das Grab von Ernst Hellmich auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 161: Wilhelm Janssen

Der Soldat Wilhelm Janssen stammte aus Funnens, einem Ortsteil der niedersächsischen Gemeinde Wangeland. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 3. Kompanie des 92. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 03.08.1915 starb er während der Vogesenkämpfe in Frankreich am Schratzmännele nördlich der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).

Man begrub Wilhelm Janssen auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr in Grab 85.

In seiner Heimatgemeinde Wangeland gedenkt man Wilhelm Janssen noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2024/hohenkirchen_gem-wangerland_lkr-friesland_wk1_wk2_ns.html

Das Grab von Wilhelm Janssen auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 154: Michael Stummer

Der Soldat Michael Stummer  wurde am 20.03.1880 in der bayerischen Gemeinde Ipsheim geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 5. Kompanie des 2. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 05.08.1915 fiel er während der Vogesenkämpfe in Frankreich im Alter von 35 Jahren.

Man begrub Michael Stummer auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr in Grab 90.

In seiner Heimatgemeinde Ipsheim gedenkt man Michael Stummer noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2014/ipsheim_lk-neustadt-an-der-aisch-bad-windsheim_1870_wk1_wk2_bay.html

Das Grab von Michael Stummer auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 151: Bernhard Wolfbauer

Der Soldat Bernhard Wolfbauer stammte aus der bayerischen Stadt Nürnberg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 10. bayerischen Gebirgs-Kanonen-Batterie. Am 23.03.1916 fiel er während der Vogesenkämpfe im Elsass.

Man begrub Bernhard Wolfbauer auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr in Grab 93.

Das Grab von Bernhard Wolfbauer auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 121: Georg Gollnow

Der Soldat Georg Gollnow stammte aus  Adlershof, einem Stadtteil der Reichshauptstadt Berlin, und war privater Dienstgehilfe. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 9. Kompanie des 24. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 19.05.1918 verstarb er in einem Lazarett in der saarländischen Stadt Saarlouis, nachdem er zuvor an der Avre schwer verwundet worden war.

Man begrub Georg Gollnow auf dem Garnisons-Friedhof Saarlouis in Block 3, Reihe 6, Grab 249.

Das Grab von Georg Gollnow auf dem Garnisonsfriedhof Saarlouis

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 105: Paul Rindert

Der Soldat Paul Rindert wurde am 19.06.1890 in der Stadt Quedlinburg im heutigen Bundesland Sachsen-Anhalt geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 1. Kompanie des 3. Landsturm-Infanterie-Ersatz-Bataillon Saarlouis (XVI.8). Am 08.10.1918 verstarb er in einem Lazarett in der saarländischen Stadt Saarlouis im Alter von 28 Jahren an einer Krankheit.

Man begrub Paul Rindert auf dem Garnisons-Friedhof Saarlouis in Block 3, Reihe 2, Grab 139.

Das Grab von Paul Rindert auf dem Garnisonsfriedhof Saarlouis