Sonderbeitrag: Josef Fennhoff

Der Soldat Josef Fennhoff (VL: Fenhoff) wurde am 17.03.1878 in Overbeck geboren, einem Ortsteil der Gemeinde Schermbeck im heutigen Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Train-Soldat in der 213. Minenwerfer-Kompanie. Am 25.04.1916 verstarb er im Alter von 38 Jahren im Reserve-Lazarett Limburg, nachdem er zuvor am 21.04.1916 während der Schlacht um Verdun bei der Erstürmung der Steinbruch-Stellung südlich der Haudiomont-Ferme nahe Louvemont-Côte-du-Poivre schwer verwundet worden war.

Man begrub Josef Fennhoff auf dem Hauptfriedhof Limburg an der Lahn in Grab 18.

Das Grab von Josef Fennhoff auf dem Hauptsfriedhof von Limburg an der Lahn

Sonderbeitrag: Hermann Dieter Gode

Der Soldat Hermann Dieter Gode wurde am 25.09.1896 geboren und stammte aus Eitzendorf, einem Ortsteil der niedersächsischen Gemeinde Hilgermissen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Tambour in der 10. Kompanie des 75. Infanterie-Regiments. Am 02.07.1915 verstarb er im Alter von 18 Jahren im Reserve-Lazarett Limburg an der Lahn, nachdem er zuvor im Kampf an der Aisne schwer verwundet worden war.

Man begrub Hermann Dieter Gode auf dem Hauptfriedhof Limburg an der Lahn in Grab 24.

Das Grab von Hermann Dieter Gode auf dem Hauptsfriedhof Limburg an der Lahn

Sonderbeitrag: Heinrich Schmidt

Der Soldat Heinrich Schmidt wurde am 04.08.1882 in der hessischen Stadt Frankfurt am Main geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Musketier in der 5. Kompanie des 116. Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 19.10.1918 starb er nach schwerer Verwundung vermutlich im Reserve-Lazarett Limburg an der Lahn im Alter von 36 Jahren.

Man begrub Heinrich Schmidt auf dem Hauptfriedhof Limburg an der Lahn in Grab 25.

Das Grab von Heinrich Schmidt auf dem Hauptfriedhof Limburg an der Lahn

Sonderbeitrag: Karl Lindig

Der Soldat Karl Lindig wurde am 28.05.1886 in der hessischen Stadt Limburg an der Lahn geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Reservist in der 6. Kompanie des 87. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 04.01.1915 (Verlustliste: 07.01.1915) verstarb er nach schwerer Verwundung während der Stellungskämpfe in der Champagne und westlich der Argonnen im Alter von 28 Jahren im Lazarett in Bensheim.

Man begrub Karl Lindig auf dem Hauptfriedhof Limburg an der Lahn in Grab 27.

Das Grab von Karl Lindig auf dem Hauptfriedhof Limburg

Hauptfriedhof Limburg an der Lahn: Alois Sehr

Der Soldat Alois Sehr wurde am 21.04.1881 in der hessischen Stadt Limburg an der Lahn geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Musketier und Wehrmann in der 4. Kompanie des 87. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 30.11.1914 verstarb er im Alter von 33 Jahren nach schwerer Verwundung Stellungskämpfe in der Champagne und westlich der Argonnen in Frankreich im Lazarett Bingen am Rhein.

Man begrub Alois Sehr auf dem Hauptfriedhof Limburg an der Lahn in Grab 28.

Das Grab von Alois Sehr auf dem Hauptfriedhof von Limburg an der Lahn

Hauptfriedhof Limburg an der Lahn: Emil Rösch

Der Soldat Emil Rösch wurde am 19.03.1892 in der hessischen Stadt Limburg an der Lahn geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Musketier in der 3. Kompanie des 88. Infanterie-Regiments. Am 12.10.1914 verstarb er im Alter von 22 Jahren im Reserve-Lazarett Limburg, nachdem er zuvor im Kampf bei Roye an der Somme in Frankreich schwer verwundet worden war.

Man begrub Emil Rösch auf dem Hauptfriedhof Limburg an der Lahn in Grab 29.

Das Grab von Emil Rösch auf dem Hauptfriedhof Limburg an der Lahn

Hauptfriedhof Limburg an der Lahn: Dr. Hugo Schnabel

Der Soldat Dr. Hugo Schnabel wurde am 03.05.1879 in Frankfurt am Main  geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier in der 7. Kompanie des 87. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 06.10.1914 starb er im Alter von 35 Jahren im Lazarett Trier (Rheinland-Pfalz), nachdem er zuvor bei den Stellungskämpfen in der Champagne und westlich der Argonnen schwer verwundet worden war.

Man begrub Dr. Hugo Schnabel auf dem Hauptfriedhof Limburg an der Lahn.

Das Grab von Dr. Hugo Schnabel auf dem Friedhof in Limburg an der Lahn

Sonderbeitrag: Victor, Philipp und Josef Wenz

Bei einem Spaziergang über den Friedhof von Limburg an der Lahn stieß ich auf die Gedenkplatten für Victor, Philipp und Josef Wenz.

Der Soldat Victor Wenz wurde am 04.11.1886 in der Stadt Bad Godesberg im heutigen Bundesland Nordrhein-Westfalen geboren und war Referendar. Er kämpfte als Gefreiter der Reserve in der 7. Kompanie des 110. Infanterie-Regiments. Am 26.08.1914 starb er nach schwerer Verwundung am 23.08.1914 im Feldlazarett 1 des XV. Armee-Korps im Alter von 28 Jahren. Er erhielt seine schwere Verwundung während der Schlacht bei Saarburg und der Verfolgung über die Meurthe bei der Ortschaft Cirey.

Die Lage des Grabes von Victor Wenz ist unbekannt.

Der Soldat Philipp Johann Wenz wurde am 01.04.1888 in der hessischen Stadt Limburg an der Lahn geboren und war von Beruf Architekt. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 9. Kompanie des 97. Infanterie-Regiments. Am 15.09.1915 fiel er im Alter von 27 Jahren während der Schlacht an der Wilna.

Die Lage des Grabes von Johann Philipp Wenz ist unbekannt.

Der Soldat Josef Wenz wurde am 18.07.1889 in der hessischen Stadt Limburg an der Lahn geboren und war von Beruf Kaufmann. Am 13.06.1917 fiel er im Alter von 27 Jahren.

Die Lage des Grabes von Josef Wenz ist unbekannt.

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 511: Jan Maat

Der Soldat Jan Maat wurde am 11.12.1883 in Hesepe im heutigen Bundesland Niedersachsen geboren und war von Beruf Landwirt. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Wehrmann in der 10. Kompanie des 92. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 28.05.1915 starb er in einem Lazarett, nachdem er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter) schwer verwundet worden war. Jan Maat wurde 31 Jahre alt.

Man begrub Jan Maat auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 2, Grab 67.

In seiner Heimatgemeinde Hespe gedenkt man Jan Maat noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2009/nordhorn-hesepe_wk1u2_ns.htm

Das Grab von Jan Maat und Heinrich Reinert auf dem Soldatenfriedhof Münster

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 508: Kastulus Pröbstl

Der Soldat Kastulus Pröbstl stammte aus der bayerischen Stadt Grafing. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 6. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 09.03.1915 starb er während der Kämpfe in der Nähe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter) in einem Lazarett in Münster.

Man begrub Kastulus Pröbstl auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 2, Grab 56.

In seiner Heimatstadt Grafing gedenkt man Kastulus Pröbstl noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2009/grafing_bei_muenchen_wk1u2_bay.htm

Das Grab von Kastulus Pröbstl Rudolf Schuff auf dem Soldatenfriedhof Münster