Der Soldat Rudolf Herzig wurde am 31.03.1911 in Deschney (seit 1945 tschechisch: Deštné v Orlických horách) geboren. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Schütze in der deutschen Wehrmacht. Am 19.06.1940 verstarb er nach schwerer Verwundung im Alter von 29 Jahren im Lazarett Altenberg nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).
Man begrub Rudolf Herzig auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 4, Grab 11.
Das Grab von Rudolf Herzig und Martin Kosliolek auf dem Soldatenfriedhof Münster
Der Soldat Friedrich-Hermann Glur wurde am 12.02.1915 in Prützke geboren, einem Ortsteil der brandenburgischen Gemeinde Kloster Lehnin. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der deutschen Wehrmacht. Am 20.06.1940 verstarb er nach schwerer Verwundung im Alter von 25 Jahren nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter) im Lazarett Altenberg
Man begrub Friedrich-Hermann Glur auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 4, Grab 10.
Das Grab von Alfred Lehmann und Friedrich-Hermann Glur auf dem Soldatenfriedhof Münster
Der Soldat Johann Georg von Bentheim wurde am 17.06.1925 in der hessischen Universitätsstadt Gießen geboren. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Kriegsfreiwilliger in der deutschen Wehrmacht. Am 12.04.1944 wurde er am Brückenkopf Tettano durch Kopfschuss schwer verwundet und verstarb an dieser Verletzung am 26.04.1944 im Kriegslazarett Svoleto bei Rom.
Man begrub Johann Georg von Bentheim auf dem Soldatenfriedhof Pomezia in Block T, Grab 1.741.
Die Gednkplatte für Johann Georg von Bentheim auf dem Alten Friedhof von Gießen
Der Soldat Arnold Mueller-Leutert wurde am 01.04.1921 in der hessischen Universitätsstadt Gießen geboren. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Jagdflieger, und Leutnant. Am 24.04.1944 fiel er im Alter von 23 Jahren bei einem Luftkampf nahe der bayerischen Landeshauptstadt München.
Das Grab mit der Gedenkplatte für Arnold Mueller-Leutert auf dem Alten Friedhof von GießenDie Gedenkplatte für Arnold Mueller-Leutert auf dem Alten Friedhof von Gießen
Der Soldat Hans Schlosser wurde am 15.07.1882 in der hessischen Universitätsstadt Gießen geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Leutnant der Reserve in der 10. Kompanie des 99. Infanterie-Regiments. Am 31.10.1914 fiel er während der Ersten Flandernschlacht im Alter von 32 Jahren in Belgien vor Ypern (Flandern) in der Nähe der Ortschaft Gheluvelt.
Über den Todestag und die Todesumstände von Hans Schlosser berichtet die Regimentsgeschichte des 99. Infanterie-Regiments:
31. Oktober. 5 Uhr vorm. stößt das Regiment auf heftigsten Widerstand an der Windmühlenhöhe südöstlich Gheluvelt. Die vordersten Linien erleiden sehr schwere Verluste und sehen sich zum Eingraben im ebenen flandrischen Boden gezwungen.
Mit Hellwerden setzt eigenes Artilleriefeuer auf die stark besetzte Windmühlenhöhe ein. Oblt. d. R. Walter wird beauftragt mit seiner 2. Komp. die Windmühlenhöhe zu nehmen, während das übrige I. Batln. zur Schließung einer links gegen das Inf.-Regt. 136 klaffenden Lücke eingesetzt wird.
Maschinengewehre sollen den Angriff unterstützen.
In wenigen langen Sprüngen, doch nicht ohne Verluste, gelangt die 2. Komp. von Hecke zu Hecke bis auf nahe Entfernung an den Feind und nimmt den Feuerkampf auf. Um 1 Uhr nachm. soll zum Sturm angetreten werden, gleichzeitig mit dem rechts gegen das Dorf Gheluvelt angesetzten Inf.-Regt. 105. Der Gefechtslärm läßt kaum mehr einen Befehl von Mann zu Mann durchkommen. Die Verluste im feindlichen M.G.-Feuer mehren sich.
Der Regiments-Kommandeur Oberstlt. Nollau wird schwer verwundet, der bewährte Kommandeur des III. Batlns., Major Held, fällt. An ihre Stelle treten Major Reinicke vom I. Batln. und Hauptmann von Kistowski; Hauptmann Bergeré übernimmt die Führung des I. Batlns. Außerdem fallen in kurzer Zeit 3 Offiziere, 10 werden verwundet, die Mannschaftsverluste steigern sich entsprechend. Da zeigt sich in einem Graben an der Windmühlenhöhe ein weißes Tuch, einzelne Engländer laufen fliehend bergan. Oblt. d. R. Walter springt schnell entschlossen hinzu, noch ehe ihm seine hinter undurchdringlicher Hecke liegenden Mannschaften folgen können. Die Engländer treten widerstandslos aus dem Graben und werden abgeführt. Weiterstürmend gewinnt die Kompagnie mit den rechts und links sich anschließenden anderen Teilen des Regiments Mühlengehöft und Höhe, die nach erbittertem Kampf 2,30 Uhr nachm. in unserem Besitz ist. 200 Gefangene sind gemacht, 1 M.G. und zahlreiches Kriegsgerät erbeutet.
Der Feind geht flüchtend zurück, wirksam verfolgt vom Infanterie- und Artilleriefeuer der Unseren.
Dem einzelnen, in der Mitte des Geschehens Stehenden noch unbewußt, ist der Sieg in greifbare Nähe gerückt. Der Durchbruch durch die englischen Linien ist fast vollendete Tatsache und wurde, wie nachträglich geschichtlich feststeht, nur durch das Eingreifen des französischen Generals Foch verhindert.
In der Verfolgung vermischten sich die ohnehin durcheinander gekommenen Verbände noch mehr und erschwerten die Führung der ihrer Offiziere meist beraubten Truppe.
Der rechte Flügel des II. Batlns. drang bis zum Nordostrand von Gheluvelt vor und hielt ihn gegen starken Feind, dessen Gegenwirkung namentlich schwer war aus dem in der rechten Flanke liegenden Polygon-Wald, gegen den die rechte Nachbardivision nicht vorwärts gekommen war. Die links anschließende Linie lag hart südwestlich Gheluvelt.“
Man begrub Hans Schlosser auf dem Soldatenfriedhof Langemark in einem Massengrab.
Das Grab der Familie Schlosser auf dem Alten Friedhof von Gießen mit der Inschrift für Hans SchlosserDie Gedenkschrift für Hans Schlosser
Der Soldat Alfred Lehmann wurde am 10.03.1910 in der Reichshauptstadt Berlin geboren. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Pionier in der deutschen Wehrmacht. Am 21.06.1940 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter) im Alter von 30 Jahren bei Wurzelstein.
Man begrub Alfred Lehmann auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 4, Grab 9.
Das Grab von Alfred Lehmann und Friedrich-Hermann Glur auf dem Soldatenfriedhof Münster
Der Soldat Christian Imdahl stammte aus der Stadt Düren im heutigen Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Pionier in der Minwerfer-Kompanie.233 des 4. Pionier-Bataillons. Am 10.08.1917 fiel er bei Remabois nahe Leintrey.
Man begrub Christian Imdahl auf dem Soldatenfriedhof Avricourt in Grab 108.
Das Grab von Christian Imdahl auf dem Soldatenfriedhof Avricourt
Der Soldat Hans Schlosser wurde am 15.07.1882 in der hessischen Universitätsstadt Gießen geboren. Er war Oberlehrer an der Schillerschule. in Frankfurt am Main Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Leutnant der Reserve in der 10. Kompanie des 99. Infanterie-Regiments. Am 31.10.1914 fiel er im Alter von 32 Jahren während der Ersten Flandernschlacht vor Ypern bei Gheluvelt in Belgien.
Über den Todestag und die Todesumstände von Hans Schlosser berichtet die Regimentsgeschichte des 99. Infanterie-Regiments:
„31. Oktober. 5 Uhr vorm. stößt das Regiment auf heftigsten Widerstand an der Windmühlenhöhe südöstlich Gheluvelt. Die vordersten Linien erleiden sehr schwere Verluste und sehen sich zum Eingraben im ebenen flandrischen Boden gezwungen.
Mit Hellwerden setzt eigenes Artilleriefeuer auf die stark besetzte Windmühlenhöhe ein. Oblt. d. R. Walter wird beauftragt mit seiner 2. Komp. die Windmühlenhöhe zu nehmen, während das übrige I. Batln. zur Schließung einer links gegen das Inf.-Regt. 136 klaffenden Lücke eingesetzt wird.
Maschinengewehre sollen den Angriff unterstützen.
In wenigen langen Sprüngen, doch nicht ohne Verluste, gelangt die 2. Komp. von Hecke zu Hecke bis auf nahe Entfernung an den Feind und nimmt den Feuerkampf auf. Um 1 Uhr nachm. soll zum Sturm angetreten werden, gleichzeitig mit dem rechts gegen das Dorf Gheluvelt angesetzten Inf.-Regt. 105. Der Gefechtslärm läßt kaum mehr einen Befehl von Mann zu Mann durchkommen. Die Verluste im feindlichen M.G.-Feuer mehren sich.
Der Regiments-Kommandeur Oberstlt. Nollau wird schwer verwundet, der bewährte Kommandeur des III. Batlns., Major Held, fällt. An ihre Stelle treten Major Reinicke vom I. Batln. und Hauptmann von Kistowski; Hauptmann Bergeré übernimmt die Führung des I. Batlns. Außerdem fallen in kurzer Zeit 3 Offiziere, 10 werden verwundet, die Mannschaftsverluste steigern sich entsprechend. Da zeigt sich in einem Graben an der Windmühlenhöhe ein weißes Tuch, einzelne Engländer laufen fliehend bergan. Oblt. d. R. Walter springt schnell entschlossen hinzu, noch ehe ihm seine hinter undurchdringlicher Hecke liegenden Mannschaften folgen können. Die Engländer treten widerstandslos aus dem Graben und werden abgeführt. Weiterstürmend gewinnt die Kompagnie mit den rechts und links sich anschließenden anderen Teilen des Regiments Mühlengehöft und Höhe, die nach erbittertem Kampf 2,30 Uhr nachm. in unserem Besitz ist. 200 Gefangene sind gemacht, 1 M.G. und zahlreiches Kriegsgerät erbeutet.
Der Feind geht flüchtend zurück, wirksam verfolgt vom Infanterie- und Artilleriefeuer der Unseren.
Dem einzelnen, in der Mitte des Geschehens Stehenden noch unbewußt, ist der Sieg in greifbare Nähe gerückt. Der Durchbruch durch die englischen Linien ist fast vollendete Tatsache und wurde, wie nachträglich feststeht, nur durch das Eingreifen des französischen Generals Foch verhindert.
In der Verfolgung vermischten sich die ohnehin durcheinander gekommenen Verbände noch mehr und erschwerten die Führung der ihrer Offiziere meist beraubten Truppe.
Der rechte Flügel des II. Batlns. drang bis zum Nordostrand von Gheluvelt vor und hielt ihn gegen starken Feind, dessen Gegenwirkung namentlich schwer war aus dem in der rechten Flanke liegenden Polygon-Wald, gegen den die rechte Nachbardivision nicht vorwärts gekommen war. Die links anschließende Linie lag hart südwestlich Gheluvelt.“
Man begrub Hans Schlosser auf dem Soldatenfriedhof Langemark in einem Massengrab.
Die Gedenkschrift für Hans SchlosserDas Grab der Familie Schlosser auf dem Alten Friedhof von Gießen mit der Inschrift für Hans Schlosser
Der Soldat Friedrich Rasche stammte aus der niedersächsischen Stadt Wildeshausen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Ersatz-Reservist in der 12. Kompanie des 92. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 16.06.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).
Man begrub Friedrich Rasche auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 2, Grab 139.
Das Grab von Max Amelang und Friedrich Rasche auf dem Soldatenfriedhof Münster
Der Soldat Arnold Tamm wurde am 17.03.1882 geboren und stammte aus hessischen Stadt Ortenberg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Leutnant der Reserve in der 12. Kompanie des 81. Infanterie-Regiments. Am 22.08.1914 fiel er im Alter von 32 Jahren in Belgien (Wallonie) bei Bertrix.
Man begrub Arnold Tamm auf dem Soldatenfriedhof Vladslo in Block 9, Grab 1.467.