Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 537: Wilhelm Eger

Der Soldat Wilhelm Eger stammte aus der bayerischen Gemeinde Deiningen. Im Ersten Weltkrieg diente er als Pionier. Am 25.03.1918 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter). Er fiel bei Tiefenbach.

Man begrub Wilhelm Eger auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 1, Grab 96

In seiner Heimatgemeinde Deiningen gedenkt man Wilhelm Eger noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2018/deiningen_lk-donau-ries_wk1_wk2_bay.html

Das Grab von Anton Moser und Wilhelm Eger auf dem Soldatenfriedhof Münster

Sonderbeitrag: Philipp Held

Der Soldat Philipp Held stammte aus der Gemeinde Dorsheim im heutigen Bundesland Rheinland-Pfalz. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Musketier in der 6. Kompanie des 166. Infanterie-Regiments. Am 23.08.1914 starb er, nachdem er am 22.08.1914 während der Schlacht in Lothringen bei Einville schwer verwundet worden war.

Man begrub Philipp Held auf dem Saarbrücker Ehrenfriedhof.

Das Grab von Philipp Held auf dem Ehrenfriedhof von Saarbrücken

Sonderbeitrag: Johann Edinger

Der Soldat Johann Edinger stammte aus Gauwies (französisch: Gavisse, elsässisch: Gawis). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Reservist in der 3. Kompanie des 131. Infanterie-Regiments. Zunächst galt er als vermisst. Später stellte sich heraus, dass er am 21.08.1914 im Reserve-Lazarett Nr. 4 in Saarbrücken gestorben war, nachdem er zuvor in der Schlacht in Lothringen schwer verwundet worden war.

Man begrub Johann Edinger auf dem Saarbrücker Ehrenfriedhof.

Das Grab von Johann Edinger auf dem Ehrenfriedhof von Saarbrücken

Sonderbeitrag: Friedrich Struss

Der Soldat Friedrich Struss stammte aus Hagenau (französisch: Haguenau, elsässisch: Hàwenàu). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Wachtmeister in der 5. Batterie des 31. Feldartillerie-Regiments. Am 18.08.1914 starb er, nachdem er bei Lauterfingen (französisch: Loudrefing) – Mitterheim (französisch: Mittersheim) schwer verwundet worden war.

Man begrub Friedrich Struss auf dem Saarbrücker Ehrenfriedhof.

Das Grab von Friedrich Struss auf dem Ehrenfriedhof von Saarbrücken

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 536: Anton Moser

Der Soldat Anton Moser stammte aus der bayerischen Stadt Pocking. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter der Landwehr in der 9. Kompanie des 12. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 23.03.1918 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter). Er wurde am Reichsackerkopf getötet.

Man begrub Anton Moser auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 1 Grab 95.

Das Grab von Anton Moser und Wilhelm Eger auf dem Soldatenfriedhof Münster

Sonderbeitrag: Josef Fennhoff

Der Soldat Josef Fennhoff (VL: Fenhoff) wurde am 17.03.1878 in Overbeck geboren, einem Ortsteil der Gemeinde Schermbeck im heutigen Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Train-Soldat in der 213. Minenwerfer-Kompanie. Am 25.04.1916 verstarb er im Alter von 38 Jahren im Reserve-Lazarett Limburg, nachdem er zuvor am 21.04.1916 während der Schlacht um Verdun bei der Erstürmung der Steinbruch-Stellung südlich der Haudiomont-Ferme nahe Louvemont-Côte-du-Poivre schwer verwundet worden war.

Man begrub Josef Fennhoff auf dem Hauptfriedhof Limburg an der Lahn in Grab 18.

Das Grab von Josef Fennhoff auf dem Hauptsfriedhof von Limburg an der Lahn

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 536: Richard Leichtle

Der Soldat Richard Leichtle wurde am 17.02.1888 in der bayerischen Gemeinde Landensberg geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Wehrmann in der 9. Kompanie des 3. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 16.08.1914 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Markirch (französisch: Sainte-Marie-aux-Mines). Er wurde im Alter von 26 Jahren bei Deutsch Rumbach (französisch: Rombach-le-Franc)
getötet.

Man begrub Richard Leichtle auf dem Soldatenfriedhof Ste.-Marie-aux-Mines in Block 1, Grab 39.

Das Grab von Johann Zankl und Richard Leichtle auf dem Soldatenfriedhof Markirch (französisch: Sainte-Marie-aux-Mines)

Das Denkmal für die Gefallenen des Krieges 1870/71 in Limburg an der Lahn

Auf dem Hauptfriedhof der hessischen Stadt Limburg an der Lahn befindet sich ein Denkmal für Gefallene des Deutsch-Französischen-Krieges 1870/71.

Aus der Stadt Limburg fielen:

Johann Philipp Hofmann, Sergant im Nassauischen-Infanterie-Regiment Nr. 87, gefallen in der Schlacht bei Woerth

Anton Claß, Gefreiter im Nassauischen-Infanterie-Regiment Nr. 87, verwundet bei Sedan, gestorben im Hospital Donchery am 05.10.1870

Friedrich Hill, Gefreiter im Hessischen-Füsilier-Regiment Nr. 80, gestorben im Hospital Dizier am 13.09.1870

Peter Stehler, Füsilier im 1. Nassauischen-Infanterie-Regiment Nr. 87, verwundet bei Sedan, gestorben im Hospital Floing am 05.09.1870

Im Hospital in Limburg an der Lahn starben:

Hans Hansen aus Eslingholz, Kreis Schleswig, Füsilier im Landwehr-Regiment Nr. 84, verwundet bei Gravelotte, gestorben am 29.08.1870

Peter Lambrecht, Grenadier im Kaiser-Alexander-Garde-Regiment, verwundet bei Gravelotte, gestorben am 05.09.1870

Richard Oskar Schwedler aus Urnstadt Eberswalde, Kanonier, am 11.08.1870 verunglückt und gestorben auf dem Eisenbahntransport bei Limburg

Das Denkmal für Gefallene im Deutsch-Französischen-Krieg 1870/71 auf dem Hauptsfriedhof Limburg an der Lahn

 

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 535: Johann Zankl

Der Soldat Johann Zankl stammte aus Pölling, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Neumarkt in der Oberpfalz. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Landsturmmann in der 4. Kompanie des bayerischen Landsturm-Infanterie-Bataillons Weilheim. Am 21.08.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Markirch (französisch: Sainte-Marie-aux-Mines).

Man begrub Fritz Ernst auf dem Soldatenfriedhof Ste.-Marie-aux-Mines in Block 1, Grab 38.

In seiner Heimatstadt Pölling gedenkt man Johann Zankl noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2024/poelling_lk-neumarkt-in-der-oberpfalz_wk1_by.html

Das Grab von Johann Zankl und Richard Leichtle auf dem Soldatenfriedhof Markirch (französisch: Sainte-Marie-aux-Mines)

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 534: Fritz Ernst

Der Soldat Fritz Ernst stammte aus Laudin in Brandenburg Brandenburg. Er  kämpfte im Ersten Weltkrieg als Oberjäger in der 1. Kompanie des 8. Reserve-Jäger-Bataillons. Am 15.08.1914 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Markirch (französisch: Sainte-Marie-aux-Mines).

Man begrub Fritz Ernst auf dem Soldatenfriedhof Ste.-Marie-aux-Mines in Block 1, Grab 40.

Das Grab von Fritz Ernst auf dem Soldatenfriedhof Markirch (französisch: Sainte-Marie-aux-Mines)