Der Soldat Erich Weber wurde am 21.06.1922 in Dortmund-Hörde geboren und lebte in Großgauden (heute russisch: Krasnopoljanskoje). Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Grenadier in einem Infanterie-Regiment der Wehrmacht, in dem sein Bruder ebenfalls diente. Am 20.12.1942 fiel er im Alter von 20 Jahren bei Butitino im Mittelabschnitt der Ostfront
Man begrub Erich Weber auf dem Soldatenfriedhof Sebesh in Block 6, Reihe 21, Grab 1.389.
Todesanzeige Erich Weber in der Gumbinner allgemeinen
Der Soldat Erich Meyer stammte aus Breitenstein, Gumbinnen und war Gärtnermeister. Er war verheiratet und hatte zwei Söhne, Walter, Helmut, Erwin und Günter. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in einem Infanterie-Regiment und kämpfte in Polen und im Westen. Am 01.12.1942 fiel er im Alter von 39 Jahren im Raum Rschew.
Die Lage des Grabes von Erich Meyer ist unbekannt.
Todesanzeige für Erich Meyer in der Gummbiner allgemeinen Zeitung vom 12.01.1943
Der Soldat Erich Kurapkat wurde am 22.02.1909 in Trutenau geboren (heute russisch: Medwedewka) und lebte mit seiner Frau Martha und seinen Kindern Waltraut und Manfred in Gerwen (heute russisch: Priosjornoje). Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier (Voksbund: Gefreiter) in einem Infanterie-Regiment der deutschen Wehrmacht. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse, dem Infanterie-Sturmabzeichen, dem Verwundetenabzeichen und mit der Ostmedaille ausgezeichnet. Am 25.11.1942 fiel er im Alter von 33 Jahren bei Palatkino an der Ostfront.
Erich Kurapkat wurde vermutlich anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Rshew in Russland begraben.
Todesanzeige für Erich Kurapkat in der Gumbiner allgemeinen Zeitung vom 05.01.1942
Der Soldat Walter Weichert wurde am 27.08.1919 geboren und stammte aus Ohldorf in Ostpreußen (heute russisch: Lipowo). Im Zweiten Weltkrieg diente er als Feldwebel und Flugzeugführer in einer Aufklärungsstaffel. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 1. und 2. Klasse, sowie mit der Frontflugspange in Silber und Gold ausgezeichnet. Seit dem 01.12.1912 wird er im Donbogen Gebiet bei Podgorenskaja in Russland an der Ostfront vermisst . Er wurde 23 Jahre alt.
Die Grablage von Walter Weichert ist unbekannt.
Todesanzeige für Walter Weichert in der Gumbiner allgemeine Zeitung vom 06.02.1943
In den nächsten Wochen werde ich vermehrt die Schicksale von Soldaten recherchieren, deren Todesanzeigen ich in diversen Zeitungen finde. Heute möchte ich mit Ernst Springer beginnen, dessen Todesanzeige ich in der Gumbiner allgemeinen Tageszeitung fand:
Der Soldat Ernst Springer wurde am 17.03.1913 in Gallingen geboren und lebte in Gumbinen im heutigen Polen (Głobino). Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Stabsfeldwebel und Zugführer einer Panzerjäger-Kompanie. Er wurde mit dem Deutsches Kreuz in Gold ausgezeichnet, das nur 26.000 Mal verliehen wurde und das Eiserne Kreuz 1. und 2. Klasse voraus. Es wurde ihm verliehen wegen „vielfach bewiesene außergewöhnliche Tapferkeit“. Am 13.01.1943 fiel er im Alter von 29 Jahren durch schwerste Verwundung bei Tossno (Tosno) bei Leningrad an der Ostfront.
Auf dem Soldatenfriedhof Sologubowka wird Ernst Springer gedacht.
Ernst Springer war verheiratet und hatte zwei Töchter.
Todesanzeiger für Ernst Springer in der Gumbiner allgemeine Tageszeitung vom 06.02.1943
Der Soldat Johann Friedl diente als Soldat im Zweiten Weltkrieg in einem Pionier-Bataillon der Wehrmacht. Am 25.10.1942 fiel er im Alter von 20 Jahren im Feldlazarett 97 in Apscheronskaja im Westkaukasus an der Ostfront.
Das Grab von Johann Friedl ist heute nicht mehr vorhanden. Seine Gebeine verschwunden. Folgen der Nachkriegsverhältnisse im Ostblock.
Sterbebild von Johann FriedlRückseite des Sterbebildes von Johann Friedl
Der Soldat Josef Heiß wurde am 05.07.1917 in der bayerischen Gemeinde Marktoberdorf geboren. Im Zweiten Weltkrieg diente er als Sanitäts-Unteroffizier in einem Grenadier-Regiment der Wehrmacht. Am 07.07.1944 fiel er im Alter von 27 Jahren im Mittelabschnitt der Ostfront.
Sterbebild von Josef HeißRückseite des Sterbebildes von Josef Heiß
Die Lage des Grabes von Vicky Everard ist unbekannt.
Anmerkung: 2.848 zwangsrekrutierte Luxemburger (28 %) fielen im Zweiten Weltkrieg in der Wehrmacht. Weitergehende Informationen zu zwangsrekrutierten Luxemburgern erhalten Sie hier: http://www.ons-jongen-a-meedercher.lu/
Der Soldat Josef Wilhelm Bernhard wurde am 26.03.1921 in der bayerischen Gemeinde Wehringen geboren. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Schütze in einem Infanterie-Regiment der Wehrmacht. Am 14.07.1941 fiel er im Alter von 20 Jahren an der Ostfront im Osten.
Der Sterbeort und die Grablage von Josef Wilhelm Bernhard sind unbekannt.
Sterbebild von Josef Wilhelm BernhardRückseite des Sterbebildes von Josef Wilhelm Bernhard
Der Soldat Anton Schießl wurde am 07.12.1908 in Stachesried geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Eschlkam, und war Wagner von Beruf. Im Zweiten Weltkrieg diente er als Pionier in der Wehrmacht. Am 17.07.1941 fiel er im Alter von 32 Jahren bei Drăgănești im heutigen Moldawien.
Man begrub Anton Schießl auf einem Feldfriedhof bei Drăgănești. Ob sein Grab noch heute existiert, ist fraglich.
Sterbebild von Anton SchießlRückseite des Sterbebildes von Anton Schießl