Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 95: Engelhard Weber

Der Soldat Engelhard Weber wurde am 28.10.1884 geboren und stammte aus der hessischen Gemeinde Kirchheim. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 11. Kompanie des 2. Marine-Infanterie-Regiments. Am 08.05.1915 wurde nahe Staint-Julien (Ortsteil von Lengemark) er bei Ypern schwer verwundet. Am 24.05.1915 verstarb er in Unna in dem heutigen Bundesland Nordrhein-Westfalen an seinen Wunden.

Über den Tag seiner schweren Verwundung schreibt die Regimentsgeschichte des 2. Marine-Infanterie-Regiments:

„8. Mai. Angriff auf der ganzen Front vor Ypern. Tagsüber starkes Feuer auf die befestigte feindliche Stellung. III. soll sich dem Angriff des rechts anschließenden Reserve-Jäger-Bataillons 15 nach erkannter Sturmreife der Stellung anschließen.

Bereitstellung der Kompanien. Hierbei fällt Oberleutnant der Reserve Romberg (9. Kompanie).

7.45 Uhr nachmittags Major Freiherr von Hanstein ist das II./5. M. R. zur Verfügung gestellt; dieses greift links umfassend den Gegner in der rechten Flanke bei den Gehöften 4. Bne. an; gleichzeitig tritt I. mit 5., Radfahrer-Kompanie und Maschinengewehr-Kompanie, vom linken Flügel beginnend, zum Sturm an. Als es auf gleiche Höhe der rechts vorwärts gestaffelt liegenden 10. Kompanie kommt, schließt sich diese und ein Zug der 9. Kompanie dem Angriff an. Auf dem rechten Flügel wird der Sturm äußerst vorteilhaft durch das energische Vorgehen der 10. Kompanie unter ihrem bewährten Führer, Oberleutnant Wehner, gegen die Flankierung von Chateau her gedeckt.

Anfänglich ist die feindliche infanteristische Gegenwehr stark. Doch den mit Hurra und aufgepflanztem Seitengewehr vorstürmenden Seesoldaten vermag der Engländer nicht standzuhalten. Der erste feindliche Graben wird überschritten. Über 300 Gefangene, darunter 9 Offiziere, werden eingebracht, vier Maschinengewehre erobert, die teilweise noch gegen den Feind gebraucht werden. Die 5. Kompanie, die am 7. abends aus der Front nach St. Julien gezogen worden war, wurde 1.30 Uhr vormittags in die Ausgangsstellung der 1. Kompanie gezogen. Sie stürmt mit dem I. Bataillon. Die 6.-8. Kompanie sind als Reserve gefolgt. Die 7. greift dabei an der Straße nach Wiltje ein, indem sie eine Lücke zwischen der 10. Kompanie und dem I. Bataillon ausfüllt. Sie arbeitet sich bis dicht an den Feind mit Handgranaten heran.

Die Verluste des I. sind gering, die der 10. und 9. Kompanie auf dem rechten Flügel wegen der Flankenwirkung von Chateau her, schwerer. Oberleutnant Wehner fällt durch Herzschuss, als er das Verfolgungsfeuer auf den flüchtenden Gegner leitet. Der rechte Flügel ist wegen des Flankenfeuers vom Chateau her im weiteren Vorwärtsdringen gehemmt. Der Angriff kommt dieserhalb an der Straße nach Verlorenhoek zum Stehen. In den erreichten Stellungen graben sich die Kompanien ein.

In der Nacht vom 8. auf den 9. wird das I. in seiner Stellung vom II. mit zugeteilter Radfahrer-Kompanie abgelöst. I. geht in seine Stellung vom 5. Mai und steht.“

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Man begrub Engelhard Weber auf dem Alten Friedhof Grünberg in Grab 3.

Grab von Engelhard Weber auf dem Alten Friedhof Grünberg (Hessen)

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 93: Leo Studer

Der Soldat Leo Studer wurde am 10.07.1896 in Neumarkt in Schlesien (seit 1945 polnisch: Środa Śląska) geboren und lebte in Schwetzkau (seit 1945 polnisch: Święciechowa). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 11. Kompanie des 34. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 21.12.1918 verstarb er im Alter von 22 in der hessischen Stadt Grünberg, nachdem er auf dem Rückzug erkrankt war.

Man begrub Leo Studer auf dem Alten Friedhof Grünberg in Grab 2.

Das Grab von Leo Studer auf dem Alten Friedhof in Grünberg (Hessen)
Kriegsgräber auf dem Alten Friedhof in Grünberg (Hessen)

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 77: Ludwig Schäfer

Der Soldat Ludwig Schäfer stammte aus der hessischen Ortschaft Albach, einem Ortsteil der Gemeinde Fernwald, geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der Maschinengewehr-Kompanie des 168. Infanterie-Regiments. Am 01.12.1914 verstarb er im Alter von 21 Jahren im Feldlazarett Nr. 7 bei Lille, nachdem er zuvor in Belgien bei Wytschaete schwer verwundet worden war.

Man begrub Ludwig Schäfer auf dem Soldatenfriedhof Lambersart in Block 2, Grab 169.

Gedenkstein für Ludwig Schäfer auf dem Friedhof der hessischen Ortschaft Fernwald-Albach

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 13: Friedrich Schmahl

Der Soldat Friedrich Schmahl stammte aus Windrath, einem Ortsteil der Stadt Velbert im heutigen Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter in der 1. Kompanie des 10. Landsturm-Infanterie-Ersatz-Bataillon des IV. Armeekorps. Am 10.08.1915 verstarb er im Reserve-Lazarett 1 in Saarbrücken an einer Krankheit.

Man begrub Friedrich Schmahl auf dem Friedhof Alter Friedhof Alt-Saarbrücken in Block 23, Grab 86.

Grab des Gefreiten Friedrich Schmahl auf dem Saarbrücker Friedhof Alt-Saarbrücken

Soldatenschicksale des 2. Weltkrieges Teil 227: Hans-Heinrich Matzat

Der Soldat Hans-Heinrich Matzat wurde am 20.07.1923 in Gumbinnen geboren. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter und Offiziersanwärter (Volksbund: Unteroffizier) in der deutschen Wehrmacht. Am 28.05.1943 verstarb er nach schwerer Verwundung  im Alter von 19 Jahren bei der 2. Sanitätskompanie 291 nahe Ssungurowo in Russland.

Man begrub Hans-Heinrich Matzat auf dem Soldatenfriedhof Sebesh in Block 12, Reihe 3, Grab 213.

Todesanzeige für Hans-Heinrich Matzat in der Gumbinner allgemeinen Zeitung vom 19.06.1943

Soldatenschicksale des 2. Weltkrieges Teil 215: Josef Resl

Der Soldat Josef Resl wurde am 16.06.1916 in der bayerischen Gemeinde  Steingaden geboren. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in einem Grenadier-Regiment  der Wehrmacht. Nach schwerer Verwundung starb er am 26.05.1945 im Alter von 30 Jahren im Reserve-Lazarett in Bad Hersfeld.

Man begrub Josef Resl auf dem städtischen Friedhof Bad Hersfeld in Block F Grab 17.

Sterbebild von Josef Resl
Rückseite des Sterbebildes von Josef Resl

Soldatenschicksale des 2. Weltkrieges Teil 208: Josef Vizthum

Der Soldat Josef Vizthum stammte aus Unterharlochen, heute ein Ortsteil der österreichischen Gemeinde Schalchen, und war der Sohn eines Landwirts. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in einem Infanterie-Regiment der Wehrmacht. Am 28.07.1941 fiel er im Alter von 29 Jahren.

Die Lage des Grabes von Josef Vizthum ist unbekannt.

Sterbebild von Josef und Franz Vizthum
Rückseite des Sterbebildes von Josef und Franz Vizthum

Soldatenschicksale des 2. Weltkrieges Teil 206: Martin Kollmannsberger

Der Soldat Martin Kollmannsberger stammte aus Frauenhaselbach, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Neumarkt-Sankt-Veit, und war der Sohn eines Landwirts. Er diente als Gefreiter in einer Sanitäts-Kompanie in Landshut. Am 13.05.1939 verstarb er nach kruzer Krankheit im Alter von 23 Jahren, also noch vor Beginn des Zweiten Weltkrieges.

Martin Kollmannsberger wurde vermutlich auf dem Friedhof seiner Heimatgemeinde begraben. Sein Grab existiert wahrscheinlich nicht mehr.

Sterbebild von Martin Kollmannsberger
Rückseite des Sterbebildes vonMartin Kollmannsberger

Soldatenschicksale des 2. Weltkrieges Teil 204: Karl Schleich

Der Soldat Karl Schleich wurde am 01.06.1925 in der bayerischen Gemeinde Altenstadt geboren. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter und Kradmelder in einer Panzer-Kompanie der deutschen Wehrmacht. Am 12.11.1944 fiel er im Alter von 19 Jahren bei Baronweiler in Lothringen.

Man begrub Karl Schleich zunächst zunächst begraben in Baronweiler. Später bettete man ihn auf den Soldatenfriedhof Andilly in Block 20, Reihe 8, Grab 545 um.

Sterbebild von Karl Schleich
Rückseite des Sterbebildes von Karl Schleich

Soldatenschicksale des 2. Weltkrieges Teil 201: Johann Peintinger

Der Soldat Johann Peintinger wurde am 11.09.1911 in der bayerischen Stadt Abensberg geboren. Er lebte in Kelheim-Ost. Im Zweiten Weltkrieg diente er als Gefreiter in einem Infanterie-Regiment. Am 01.10.1942 fiel er im Alter von 31 Jahren Osten bei Woronesch in Russland an der Ostfront.

Man begrub Johann Peintinger auf einem Feldfriedhof Jemantscha bei Woronesch. Ob sein Grab noch existiert, ist unklar.

Sterbebild von Johann Peintinger
Rückseite des Sterbebildes von Johann Peintinger