Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 160: Karl Volk

Der Soldat Karl Volk wurde am 05.04.1889 in der niedersächsischen Stadt Braunlage geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Musketier in der 3. Kompanie des 92. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 02.08.1915 fiel er im Alter von 26 Jahren während der Vogesenkämpfe nördlich der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter) am Schratzmännele.

Der Sterbeort von Karl Volk:

Man begrub Karl Volk auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr in Grab 84.

Das Grab von Karl Volk auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 158: Karl Lottmann

Der Soldat Karl Lottmann stammte aus Natendorf im heutigen Bundesland Niedersachsen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Ersatz-Reservist in der 3. Kompanie des 74. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 04.08.1915 fiel er während der Vogesenkämpfe in Frankreich. Er wurde am Lingekopf getötet.

Man begrub Karl Lottmann auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr in Grab 88.

Das Grab von Karl Lottmann auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 157: Heinrich Maas

Der Soldat Heinrich Maas wurde am 01.08.1891 in der Gemeinde Adenbüttel im heutigen Bundesland Niedersachsen geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Ersatz-Reservist in der 7. Koampanie des 92. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 06.08.1915 fiel er während der Vogesenkämpfe im Alter von 24 Jahren am Schratzmännele nördlich Münster. Er wurde schwer verwundet und starb im Feldlazarett 1.

Man begrub Heinrich Maas auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr in Grab 87.

Das Grab von Heinrich Maas auf dem Soldatenfriedhof Annerschwihr

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 149: August Hilmer

Der Soldat August Hilmer wurde am 12.02.1876 in Osnabrück im heutigen Bundesland Niedersachsen geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Feldwebel-Leutnant in der 1. Kompanie des 92. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 20.07.1915 fiel er im Alter von 39 Jahren in den Vogesen nördlich Münster am Schratzmännele.

Man begrub August Hilmer auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr in Grab 97.

Das Grab von August Hilmer auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 120: Peter Detjen

Der Soldat Peter Detjen stammte aus Ketzendorf, einem Ortsteil der Stadt Buxtehude im heutigen Bundesland Niedersachsen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der  2 Ersatz-Maschinengewehr-Kompanie des 16. Infanterie-Regiments. (Verlustliste: des XVI. Armeekorps). Am 27.06.1916 verstarb er in einem Lazarett in der saarländischen Stadt Saarlouis an einer Krankheit.

Man begrub Peter Detjen auf dem Garnisons-Friedhof Saarlouis in Block 3, Reihe 5, Grab 212.

Das Grab von Peter Detjen auf dem Garnisonsfriedhof Saarlouis

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 119: Anton Stapelfeld

Der Soldat Anton Stapelfeld stammte aus Langholt im heutigen Bundesland Niedersachsen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist im Rekruten-Depot des 2. Ersatz-Bataillons des 30. Infanterie-Regiments. Am 18.08.1916 starb er in einem Lazarett in der saarländischen Stadt Saarlouis an einer Krankheit.

Man begrub Anton Stapelfeld auf dem Garnisons-Friedhof Saarlouis in Block 3, Reihe 5, Grab 211.

Das Grab von Anton Stapelfeld auf dem Garnisonsfriedhof Saarlouis

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 109: Karl Grabow

Der Soldat Karl Grabow wurde am 22.05.1881 in der Stadt Lüchow im heutigen Bundesland Niedersachsen geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er als Beamter in der Garnisonsverwaltung von Saarlouis. Laut Verlustliste war er Offizierstellvertreter. Am 30.09.1918 verstarb er im Alter von 37 Jahren in einem Lazarett in Saarlouis an einer Krankheit

Man begrub Karl Grabow auf dem Garnisons-Friedhof Saarlouis in Block 3, Reihe 2, Grab 136.

In seiner Heimatstadt Lüchow gedenkt man Karl Grabow noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2023/luechow-wendland_johanniskirche_lkr-luechow-dannenberg_wk1_ns.html

Das Grab von Karl Grabow auf dem Garnisonsfriedhof Saarlouis

Sonderbeitrag: Carl Wilhelm von Windheim

Der Soldat Carl Wilhelm von Windheim wurde am 14.09.1838 in Hameln im heutigen Bundesland Niedersachsen geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Premier-Leutnant in der 4. Kompanie des 7. Ostpreußischen Infanterie-Regiments Nr. 44. Am 14.08.1870 wurde er im Deutsch-Französischen Krieg bei Metz durch einen Schuss durch den rechten Oberschenkel schwer verwundet. Am 07.09.1870 verstarb er im Alter von 31 Jahren in der saarländischen Garnisonsstadt Saarlouis an seinen Wunden.

Carl Wilhellm von Windheim

Über den Tag der schweren Verwundung von Carl Wilhelm von Windheim berichtet die Regimentsgeschichte des 7. Ostpreußischen Infanterie-Regiments Nr. 44:

„Am Sonntag, den 14. August, nämlich Nachmittags 5 Uhr, begann der Vormarsch zur Schlacht von Colombey-Nouilly, hart östlich von Metz.

Die Bataillone rückten – Kompanien auseinandergezogen – unter Massenfeuer des Feindes vor. Oft sah man feindliche Abteilungen erst dann, wenn dieselben aus ihren Verstecken in den Weinbergen plötzlich hervorbrachen. Unsere Lage war mehrere Male eine bedenkliche, die Verluste waren so stark, dass mehrfach zwei Kompanien sich zu einer formierten; die 1. Kompanie, sie sich zu weit an die Festung herangewagt, wurde buchstäblich aufgerieben. Auf französischer und preußischer Seite hörte man nur das Signal „Vorwärts“. Am meisten kämpfte das Regiment um die Höhen und den Wald von May.

Der schwere Kampf dauerte bis spät in die Dunkelheit, das Feuer verstummte allmählig, der Sieg aber war auf unserer Seite. Und dieser wie die beiden Schlachten von Mars-la-tour und Gravelotte am 16. und 18. August, an denen das Regiment nicht beteiligt war, hatten dazu beigetragen, dass der französische Marschall Bazaine mit seiner großen Armee sich in die Festung Metz zurückziehen musste und hier von allen Seiten von unsern Truppen eingeschlossen werden konnte.

Die Verluste unseres Regiments am 14. August hatte betragen:

tot: 8 Offiziere, 130 Unteroffiziere und Gemeine;

verwundet: 15 Offiziere, 325 Unteroffiziere und Gemeine;

vermisst: 7 Unteroffiziere und Gemeine.

Es hatte also beim ersten Gefecht den dritten Teil seiner Offiziere und den sechsten seiner Mannschaft verloren.

In dieser Schlacht am 14. August wurde das Tuch von der Fahne des Füsilier-Bataillons oberhalb des Adlers zwischen dem äußern Namenszug und der untersten Granate von einem feindlichen Granatsplitter getroffen. Es entstand ein ungefähr 7 Zentimeter langer Riss, in dessen Mitte sich ein Eckloch befindet. Außerdem verletzten das Tuch mehrere Chassepotkugeln. Die Fahnenstange blieb unverletzt. Gleichfalls wurde das Tuch der Fahne des 1. Bataillons mehrfach von feindlichen Kugeln durchlöchert.“

Seite 75

Seite 49 Anlagen

Man begrub Carl Wilhelm von Windheim auf dem Garnisons-Friedhof Saarlouis in einem Einzelgrab.

Die Inschrift seines Grabsteins lautet:

Hier ruht in Gott
Carl Wilhelm von Windheim
Premier-Lieutenant und Führer der 4. 
Compagnie
7. Ostpreußisches Infanterie-Regiment Pr 44
geboren den 14. September 1838 zu Hameln
gestorben den 7. September 1870 in Saarlouis
an einer in der Schlacht von Metz den 14. Aug.
erhaltenen Schußwunde

Wer für das Vaterland als Held gefallen,
der lebt unsterblich fort in unsern Herzen.“

Das Grab von Carl Wilhelm von Windheim auf dem Garnisonsfriedhof Saarlouis

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 89: Johann Philipp Gerhard

Der Soldat Johann Philipp Gerhard wurde am 20.07.1876 in der hessischen Ortschaft Fernwald-Albach geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er im 1. Lichtmesstrupp. Am 20.10.1918 verstarb er im Alter von 42 Jahren in Stade im heutigen Bundesland Niedersachsenan einer Krankheit.

Die Lage des Grabes von Johann Philipp Gerhard konnte ich nicht ermitteln. Vermutlich wurde er auf einem Friedhof in Stade begraben. Sein Grab könnte noch heute existieren.

Gedenkstein für Johann Philipp Gerhard auf dem Friedhof Fernwald-Albach

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 70: Friedrich Steinmetz

Der Soldat Friedrich Steinmetz stammte aus der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier in der 9. Kompanie des 457. Infanterie-Regiments. Am 25.10.1918 verstarb er in einem Lazarett in der saarländischen Stadt Saarlouis, nachdem er zuvor schwer verwundet worden war.

Man begrub Friedrich Steinmetz auf dem Garnisons-Friedhof Saarlouis in Block 3 Reihe 1 Grab 113.

Das Grab von Friedrich Steinmetz auf dem Garnisonsfriedhof Saarlouis