Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 161: Wilhelm Janssen

Der Soldat Wilhelm Janssen stammte aus Funnens, einem Ortsteil der niedersächsischen Gemeinde Wangeland. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 3. Kompanie des 92. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 03.08.1915 starb er während der Vogesenkämpfe in Frankreich am Schratzmännele nördlich der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).

Man begrub Wilhelm Janssen auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr in Grab 85.

In seiner Heimatgemeinde Wangeland gedenkt man Wilhelm Janssen noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2024/hohenkirchen_gem-wangerland_lkr-friesland_wk1_wk2_ns.html

Das Grab von Wilhelm Janssen auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 154: Michael Stummer

Der Soldat Michael Stummer  wurde am 20.03.1880 in der bayerischen Gemeinde Ipsheim geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 5. Kompanie des 2. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 05.08.1915 fiel er während der Vogesenkämpfe in Frankreich im Alter von 35 Jahren.

Man begrub Michael Stummer auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr in Grab 90.

In seiner Heimatgemeinde Ipsheim gedenkt man Michael Stummer noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2014/ipsheim_lk-neustadt-an-der-aisch-bad-windsheim_1870_wk1_wk2_bay.html

Das Grab von Michael Stummer auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 152: Georg Kurz

Der Soldat Georg Kurz stammte aus Ettenhausen, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Schleching. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Landsturmmann in der 10. Kompanie des 1. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 07.04.1916 fiel er in Frankreich während der Kämpfe in den Vogesen. Er wurde während der Stellungskämpfe Urbeis – Eichenrain am Lingesattel getötet.

Man begrub Georg Kurz auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr in Grab 94.

In seiner Heimatgemeinde Schleching gedenkt man  Georg Kurz noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2022/schleching_lk-traunstein_wk1_wk2_by.html

Das Grab von Georg Kurz auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 144: Friedrich Burmeister

Der Soldat Friedrich Franz Burmeister wurde am 06.06.1885 in der Stadt Dortmund im heutigen Bundesland Nordrhein-Westfalen geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Ersatz-Reservist in der 10 Kompanie des 158. Infanterie-Regiments. Am 05.12.1915 verstarb er im Alter von 30 Jahren im Reserve-Lazarett II in der saarländischen Stadt Saarlouis, nachdem er zuvor während der Herbstschlacht in der Champagne bei Tahure schwer verwundet worden war.

Man begrub Friedrich Burmeister auf dem Garnisons-Friedhof Saarlouis in Block 1, Reihe 1, Grab 12.

In Hagen gedenkt man Friedrich Burmeister noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2020/hagen_gedenkbuch-b_wk1_nrw.html

Das Grab von Friedrich Burmeister auf dem Garnisonsfriedhof Saarlouis

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 141: Hermann Reiter

Hermann Reifer (der auf dem Grabstein angegebene Nachname „Reiter“ ist falsch!) wurde am 22.02.1893 in Gütersloh im heutigen Bundesland Nordrhein-Westfalen geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 4. Kompanie des 159. Infanterie-Regiments. Am 04.11.1918 wurde er während der Kämpfe vor und in der Hermannstellung bei Longwé schwer verwundet. Drei Wochen später, am 25.11.1918, verstarb er an seiner Verwundung in einem Lazarett in der saarländischen Stadt Saarlouis.

Man begrub Hemann Reifer auf dem Garnisons-Friedhof Saarlouis in Block 3, Reihe 7, Grab 302.

Im Paderborner Dom gedenkt man Hermann Reifer noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/paderborn_dom_wk1_nrw.htm

Das Grab von Hermann Reiter auf dem Garnisonsfriedhof Saarlouis

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 128: Adolf Drullmann

Der Soldat Adolf Drullmann wurde am 29.03.1881 in der hessischen Stadt Wetzlar geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Offizierstellvertreter in der 11. Kompanie des 116. Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 05.11.1918 fiel er im Alter von 37 Jahren in Frankreich bei bei Les Aisements in den Ardennen.

Über den Todestag und die Todesumstände von Adolf Drullmann berichtet die Regimentsgeschichte des 116. Landwehr-Infanterie-Regiments:

„Am 05.11.1918 fühlt der Gegner mit starken Patrouillen über den Kanal vor, wird aber von unseren Offiziers-Postierungen zurückgeworfen. III. liegt bei strömendem Regen unter starkem Artilleriefeuer, gewaltige feindliche Fliegergeschwader zeigen sich in der Luft. Regiments-Stab an diesem Tage in les Loges.“

Die Lage des Grabes von Adolf Drullmann ist unbekannt.

Im Wetzlarer Dom gedenkt man Adolf Drullmann noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/wetzlar_dom_wk1_hess.htm

Das Grab der Familie Drullmann auf dem Alten Friedhof Wetzlar mit der Gedenkplatte für Adolf Drullmann
Gedenkplatte für Adolf Drullmann auf dem Alten Friedhof Wetzlar

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 109: Karl Grabow

Der Soldat Karl Grabow wurde am 22.05.1881 in der Stadt Lüchow im heutigen Bundesland Niedersachsen geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er als Beamter in der Garnisonsverwaltung von Saarlouis. Laut Verlustliste war er Offizierstellvertreter. Am 30.09.1918 verstarb er im Alter von 37 Jahren in einem Lazarett in Saarlouis an einer Krankheit

Man begrub Karl Grabow auf dem Garnisons-Friedhof Saarlouis in Block 3, Reihe 2, Grab 136.

In seiner Heimatstadt Lüchow gedenkt man Karl Grabow noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2023/luechow-wendland_johanniskirche_lkr-luechow-dannenberg_wk1_ns.html

Das Grab von Karl Grabow auf dem Garnisonsfriedhof Saarlouis

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 107: Alois Jägermann

Der Soldat Alois Jägermann stammte aus Walstedde, einem Stadtteil von Drensteinfurt im heutigen Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier im 193. Infanterie-Regiment. Am  12.09.1918 verstarb er in einem Lazarett in der saarländischen Stadt Saarlouis, nachdem er zuvor schwer verwundet worden war.

Man begrub Alois Jägermann auf dem Garnisons-Friedhof Saarlouis in Block 3, Reihe 2, Grab 133.

In seiner Heimatstadt Drensteinfurt gedenkt man Alois Jägermann noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/drensteinfurt-walstedde_1870-71_wk1_ns.htm

Das Grab von Alois Jägermann auf dem Garnisonsfriedhof in Saarlouis

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 104: Walter Agatowsky (VL: Agatowski)

Der Soldat Walter Agatowsky (VL: Agatowski) stammte aus Groß Sibsau (seit 1945 polnisch: Bzowo). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 1. Kompanie des 58. Infanterie-Regiments. Am 15.04.1918 verstarb er nach schwerer Verwundung bei den Kämpfen nahe Montdidier in einem Lazarett in der saarländischen Stadt Saarlouis.

Man begrub Walter Agatowsky auf dem Garnisons-Friedhof Saarlouis in Block 3, Reihe 6, Grab 255.

In Lünen-Brambauer gedenkt man Walter Agatowsky noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2008/luenen-brambauer_1866_1870-71_wk1_1923_nrw.htm

Grab von Walter Agatowsky auf dem Garnisonsfriedhof Saarlouis

Sonderbeitrag: Carl Weber aus Lich

Der Soldat Carl (Verlustliste: Karl) Weber wurde am 12.09.1879 in der hessischen Stadt Lich geboren. Er war von Beruf Regierungsbaumeister. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Oberleutnant der Reserve in der 12. Kompanie des 111. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 18.12.1914 fiel er im Alter von 36 Jahren in Nordfrankreich bei Montauban.

Die Lage des Grabes von Carl Weber ist unbekannt.

In Lich gedenkt man Carl Weber noch heute auf einem Denkmal an der Stadtkirche: http://www.denkmalprojekt.org/2013/lich_stadtkirche_lk-giessen_wk2_hs.html

Das Grab mit der Gedenkinscharift für Carl Weber
Gedenkinschrift für Carl Weber